Kriminalität
Fünf Millionen Schaden durch falsche Soforthilfe-Anträge

Düsseldorf (dpa/lnw) - Durch falsche Anträge auf Corona-Soforthilfe sind laut NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bislang rund fünf Millionen Euro Schaden entstanden. Dies müsse man aber in Relation zur Gesamtauszahlung von 4,5 Milliarden Euro sehen, sagte Reul am Donnerstag in Düsseldorf. Bei den falschen Anträgen geht es um Personen, die unberechtigte Hilfen beantragt oder mehrere Anträge gestellt haben.

Donnerstag, 09.07.2020, 10:40 Uhr aktualisiert: 09.07.2020, 10:53 Uhr
Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen.
Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Martin Schutt

Bei den sogenannten Fake-Webseiten für Soforthilfe seien bislang sieben Internetadressen «sicher ermittelt» und beschlagnahmt oder geblockt worden, erklärte Reul. Insgesamt seien bislang rund 1300 Anzeigen zu Fake-Websites eingegangen - bei einem Schaden von 281 000 Euro.

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