Kriminalität
Tatverdächtiger nach mehreren Messerangriffen in U-Haft

Rahden (dpa/lnw) - Nach Messerangriffen auf mehrere Männer in Rahden im Kreis Minden-Lübbecke sitzt ein 38-Jähriger in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft und eine bei der Bielefelder Polizei eingerichtete Mordkommission ermitteln jetzt wegen versuchten Totschlags, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von Montag heißt. Die Hintergründe seien derzeit noch offen.

Montag, 03.08.2020, 12:15 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 12:22 Uhr
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch

Der Tatverdächtige soll am Freitag gleich drei Bekannte an zwei Orten mit einem Messer angegriffen haben. Zuerst gab es Streit in einem Wohnhaus, bei dem der 38-Jährige zu einem Messer griff und einen 43-Jährigen am Oberkörper verletzte. Ein zweiter Mann, ebenfalls 43 Jahre alt, wollte helfen und wurde dabei auch angegriffen. Der Tatverdächtige verließ laut Mitteilung den Tatort und griff in einem etwa zwei Kilometer entfernten Haus einen 53-Jährigen an. Der konnte sich wehren. Die Polizei nahm den Angreifer fest. Am Samstag schickte das Amtsgericht Bielefeld den Mann in Untersuchungshaft.

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