Notfälle
Laschet bietet Behandlung Verletzter aus Beirut in NRW an

Nach der verheerenden Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut suchen Rettungshelfer und Soldaten weiter nach Opfern. Hilfsangebote kommen aus aller Welt. Auch aus NRW.

Freitag, 07.08.2020, 11:41 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 11:52 Uhr
Ein Soldat geht über den Ort einer Explosion in Beirut.
Ein Soldat geht über den Ort einer Explosion in Beirut. Foto: Thibault Camus

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach der verheerenden Explosion in Beirut mit mindestens 149 Toten und rund 5000 Verletzten hat Ministerpräsident Armin Laschet medizinische Hilfe in NRW angeboten. «Nordrhein-Westfalen steht in dieser dramatischen Situation an der Seite des Libanons», betonte der CDU-Regierungschef in einem Brief an Libanons Botschafter, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Land sei bereit, Schwerverletzte aus den überfüllten Krankenhäusern aufzunehmen und in NRW zu behandeln. «Schnellstmöglich werden wir das Erforderliche veranlassen, damit zumindest einigen Verletzten bestmöglich geholfen werden kann», schrieb Laschet an Botschafter Mustapha Adib-Abdul-Wahed.

Die Bilder aus dem zerstörten Beirut hätten auch die Menschen in NRW «erschüttert und tief bewegt», schilderte der Ministerpräsident. Die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag) hatte zuvor über das Hilfsangebot berichtet. Laschet habe in der Angelegenheit auch mit Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) telefoniert. Die Bundeswehr hat spezielle Fähigkeiten für den Lufttransport von Schwerverletzten.

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