Fußball
Positive Corona-Tests bei Köln, Risse soll Club verlassen

Positive Corona-Fälle und ein Ur-Gestein auf dem Abstellgleis: Das erste Mannschaftstraining beim 1. FC Köln verlief alles andere als reibungslos. Zwei Spieler müssen in Quarantäne, außerdem soll der langjährige Leistungsträger Marcel Risse den Club verlassen.

Samstag, 08.08.2020, 13:28 Uhr aktualisiert: 08.08.2020, 13:42 Uhr
Kölns Marcel Risse spielt den Ball.
Kölns Marcel Risse spielt den Ball. Foto: Marius Becker

Köln (dpa/lnw) - Turbulentes erstes Mannschaftstraining beim 1. FC Köln: Am Samstag versammelte Coach Markus Gisdol erstmals das Team auf dem Fußballplatz, doch überraschend fehlten vier Spieler. Bei zwei Profis war ein Corona-Test positiv. «Beide begaben sich in Absprache mit dem Gesundheitsamt direkt in häusliche Quarantäne. In den beiden Testrunden fielen alle anderen Tests negativ aus», bestätigte der Bundesligist über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Ebenfalls betroffen sei «ein freier Mitarbeiter aus dem Betreuerteam, der aber keinen Kontakt zur Mannschaft hatte», sagte eine Clubsprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Und im Nachwuchsbereich des Bundesligisten wurden der Trainings- und Spielbetrieb von der U16 bis zur U19 «als Vorsichtsmaßnahme unterbrochen», weil dort Nachwuchsspieler Kontakt zu infizierten Personen gehabt hätten.

Beim ersten Teamtraining der Profis am Samstag, das drei Tage nach dem offiziellen Trainingsstart stattfand, fehlte überraschend auch FC-Urgestein Marcel Risse. Doch der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler ist nicht vom Corona-Virus betroffen. Vielmehr planen die Kölner künftig ohne Risse, der seit 2013 im Verein ist.

Der Mittelfeldspieler wurde freigestellt, um sich trotz Vertrages bis 2022 einen neuen Club zu suchen. Gleiches gilt seit Samstag auch für Lasse Sobiech, der in der Rückrunde an den belgischen Erstligisten Royal Excel Mouscron verliehen worden war.

Am Mittwoch zum Trainingsauftakt hatten die Kölner bereits unter anderem die zuletzt verliehenen Vincent Koziello und Louis Schaub freigestellt und ihnen einen Wechsel nahegelegt.

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