Regeln für Schulen
NRW-Ministerium: Singen in Klassen nein, Sport ohne Maske ja

Düsseldorf (dpa) - Nach der Aufhebung der Maskenpflicht im Unterricht, hat das Schulministerium die Vorgaben für weitere Situationen erläutert. Sportunterricht solle im Freien ohne Mund-Nasen-Bedeckung stattfinden. Singen hingegen soll bis zu den Herbstferien verboten bleiben, zumindest in den Klassen.

Dienstag, 01.09.2020, 09:44 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 11:21 Uhr
NRW-Schulstaatssekretär Mathias Richter spricht mit Journalisten.
Sportunterricht soll an den Schulen in NRW weiter im Freien stattfinden. Foto: dpa (Symbolbild)

Singen in Klassenräumen soll vorerst bis zu den Herbstferien in den Schulen in Nordrhein-Westfalen verboten bleiben. Darauf hat das Schulministerium in einer E-Mail an die Einrichtungen aufmerksam gemacht. Singen im Freien oder in der Aula seien grundsätzlich erlaubt. Auch der Sportunterricht solle weiter im Freien stattfinden. „Das kontinuierliche Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung“ sei für den gesamten Sportunterricht- „insbesondere in den Phasen physischer Betätigung“ aber nicht vorgesehen.

Zum Thema Sport ergänzte das Ministerium: „Unterrichtseinheiten in Bewegungsfeldern und Sportbereichen, bei denen sich Körperkontakt nicht vollständig vermeiden lässt, können durchgeführt werden, wenn Unterrichtssituationen hergestellt werden, die das Infektionsgeschehen verringern.“ Der Schwimmunterricht solle auch in Hallenbädern, soweit die Bäder geöffnet sind, stattfinden.

Singen wiederum sei „unter dem Gesichtspunkt des Infektionsgeschehens eine erhöhte Gefahr“, erklärte Schulstaatssekretär Mathias Richter in seiner E-Mail. „Aufgrund von zahlreichen Nachfragen stelle ich klar, dass mit "geschlossenen Räumen" in erster Linie Klassenräume gemeint sind.“ Verfüge eine Schule über „ausreichend große und gut zu belüftende Räume (z.B. Aula, Musiksaal)“, in denen man auch Abstand halten kann, sei gemeinsames Singen okay. Bei Vorführungen solle man vorrangig auf Videos oder Tonaufnahmen setzen.

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