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Weltkriegsbombe in Köln gesprengt: Zünder war noch aktiv

Weltkriegsbomben werden bei Bauarbeiten in Köln regelmäßig entdeckt. Meist kann der Kampfmittelräumdienst dann den Zünder aus der Bombe entfernen. Doch diesmal ging das nicht.

Dienstag, 01.09.2020, 19:13 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 19:22 Uhr
Polizei und Krankenwagen stehen an einem Einsatzort.
Polizei und Krankenwagen stehen an einem Einsatzort. Foto: Roberto Pfeil

Köln (dpa/lnw) - In Köln ist am Dienstagabend eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Der in sieben Metern Tiefe unter einem Sportplatz entdeckte Blindgänger konnte nicht entschärft werden, weil der Langzeitzünder noch aktiv war, wie die Stadt Köln mitteilte.

Vor der Sprengung war der Gefahrenbereich gesichert worden. Etwa 4100 Menschen hatten die Evakuierungszone, zu der auch Teile der Sporthochschule Köln gehörten, verlassen müssen. Auch ein Seniorenheim wurde geräumt. Auf einer an der Fundstelle vorbeiführenden Bahnstrecke wurde der Zugverkehr während der Sprengung gestoppt.

Die Bombe war bei Bauarbeiten auf dem Sportplatz gefunden worden. Dort soll der Aschebelag durch eine Kunststoffschicht ersetzt werden.

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