Kriminalität
Polizei vermutet gefälschte Urin-Probe bei Verkehrskontrolle

Plettenberg (dpa/lnw) - Bei einer Verkehrskontrolle in Plettenberg im Märkischen Kreis hat die Polizei einen Autofahrer kontrolliert, der vermutlich mit einer manipulierten Urinprobe einen positiven Drogentest verhindern wollte. Nach Angaben der Polizei vom Freitag, wollte sich der Fahrer zunächst nicht ausweisen und auch seinen Führerschein nicht vorzeigen. Weil er zitterte und glasige Augen hatte, ordneten die Beamten einen Drogentest an. Dem stellte sich der 32-Jährige dann freiwillig. Bei der Durchsuchung fiel ihm ein Röhrchen mit gelber Flüssigkeit aus dem Hosenbein - angeblich eine Wasserprobe aus einem Pool.

Freitag, 04.09.2020, 11:09 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 11:22 Uhr
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch

Die Polizei vermutete laut Mitteilung allerdings eine gefälschte Urin-Probe und stellte das Röhrchen sicher. Ein Laborbefund stand zunächst noch aus. Auf den Autofahrer wartet jetzt ein Verfahren wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln und ohne Führerschein.

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