Kriminalität
Gelsenkirchen jetzt auch bei «Siko Ruhr»

Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Bei der im Frühjahr gestarteten «Sicherheitskonferenz Ruhr» zur effektiveren Bekämpfung von Clankriminalität macht nun auch die Stadt Gelsenkirchen mit. Oberbürgermeister Frank Baranowski habe eine entsprechende Beitrittserklärung unterzeichnet, teilte die Stadt am Dienstag mit.

Dienstag, 08.09.2020, 17:10 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 17:22 Uhr
Konferenzraum des neuen Anti-Clan-Zentrums «Sicherheitskonferenz Ruhr».
Konferenzraum des neuen Anti-Clan-Zentrums «Sicherheitskonferenz Ruhr». Foto: Jochen Tack

In der «Siko Ruhr» haben bislang unter anderem Vertreter der Landespolizei, der Bundespolizei, des Zolls sowie der Städte Essen, Dortmund und Duisburg zusammengearbeitet. Der Sitz ist in Essen, das als eine Hochburg von Clankriminalität gilt. Gelsenkirchen hofft nach Worten von Ordnungsdezernent Christopher Schmitt durch den Beitritt auf «weitere Erkenntnisgewinne und Synergien bei der Bekämpfung der Clankriminalität».

Die Stadt betonte, dass sie schon seit mehreren Jahren mit der Polizei und weiteren Kooperationspartnern zusammenarbeite. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf regelmäßig stattfindende, behördenübergreifende Kontrolleinsätze, wie zuletzt Anfang September in 15 Barbershops in der Innenstadt.

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