Fußball
BVB schöpft Mut aus Niederlage: Bürki und Sancho fraglich

Dortmund (dpa) - Borussia Dortmunds Trainer Lucien hat die knappe Niederlage im Supercup beim FC Bayern (2:3) als Mutmacher für das Bundesliga-Duell gegen den SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gewertet. «Wir haben in München gut gespielt und nehmen viele positiven Sachen mit», sagte der Schweizer am Tag vor der Partie in Dortmund.

Freitag, 02.10.2020, 16:08 Uhr aktualisiert: 02.10.2020, 16:22 Uhr
Dortmunds Torhüter Roman Bürki während eines Spiels.
Dortmunds Torhüter Roman Bürki während eines Spiels. Foto: Bernd Thissen

Neben Favre erwartet auch Sportdirektor Michael Zorc eine positive Reaktion der Mannschaft: «Wir haben gegen die Bayern eine gute Leistung gebracht, und hätten das Spiel nicht verlieren müssen. Das kann der Mannschaft auch Selbstvertrauen geben. Wir wollen oben dranbleiben und wollen das Spiel gegen Freiburg gewinnen.»

Nach dem unerwarteten Rückschlag am vergangenen Spieltag beim 0:2 in Augsburg steht der Titelaspirant unter Zugzwang. Der Einsatz von Torhüter Roman Bürki erscheint unwahrscheinlich. Dagegen befindet sich Jadon Sancho auf dem Weg der Besserung. Beide Profis hatten am Mittwoch in München wegen einer Atemwegs-Infektion gefehlt. «Wir müssen kurzfristig entscheiden», sagte Favre.

Ob Kapitän Marco Reus in der Startelf steht, ließ der Coach offen. «Er hatte 30 Minuten in Augsburg, in München fast 70 Minuten. Wir werden sehen.» Ziel sei es, alle Spieler mit Beginn der Terminhatz Mitte Oktober fit zu haben. «Wir machen progressiv weiter wird Marco», sagte Favre.

Neue Gerüchte, dass Sancho doch noch zu Manchester United wechselt, dementierte Zorc mit deutlichen Worten. «Alles was zum Thema zu sagen ist, ist von uns bereits gesagt worden. Daran wird sich auch in letzten drei Tagen nichts mehr ändern», sagte der Sportdirektor mit Bezug auf das nahe Ende der Transferfrist.

Bei der Partie gegen Freiburg wird es einen Zuschauerrekord in Corona-Zeiten geben. Nachdem die Stadt Dortmund dem BVB weitere 1500 Plätze für das Heimspiel gegen den SC Freiburg genehmigt hatte, sind auch diese Kapazitäten vergriffen. Demnach werden 11 500 Zuschauer dabei sein. Die zugelassenen Zuschauer müssen ihren Wohnsitz in NRW haben, und die 7-Tage-Inzidenz dieser Städte und Gemeinden muss unter 35 pro 100 000 Einwohner liegen.

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