Notfälle
Weltkriegsbombe gesprengt: Sperrungen weitgehend aufgehoben

Köln (dpa/lnw) - Eine Weltkriegsbombe ist in Köln in der Nacht zum Mittwoch kontrolliert gesprengt worden. Von der dafür nötigen Evakuierung waren 7200 Anwohner betroffen. Gegen halb zwei am Mittwochmorgen teilte die Stadt mit, dass die evakuierten Anwohner in ihre Häuser zurückkehren könnten und die Straßensperrungen weitgehend aufgehoben würden. Nur im unmittelbaren Umfeld des Fundortes konnten Häuser zunächst noch nicht freigegeben werden, weil sie auf Schäden untersucht werden mussten.

Mittwoch, 07.10.2020, 06:01 Uhr aktualisiert: 07.10.2020, 06:12 Uhr
Feuerwehr-Sperrzone.
Feuerwehr-Sperrzone. Foto: Daniel Bockwoldt

Der 500 Kilogramm schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Langzeitzünder war am Dienstagvormittag bei Bauarbeiten im Stadtteil Klettenberg gefunden worden und ließ sich nicht entschärfen. Alle Gebäude rund um den Fundort wurden deshalb sofort evakuiert. Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden rund 70 Tonnen Sand zum Fundort des Blindgängers gebracht, um die kontrollierte Sprengung vorzubereiten.

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