Gesundheit
NRW: Rund 100 Apotheken können Corona-Impfstoff vorbereiten

Düsseldorf (dpa/lnw) - Rund 100 der 4500 Apotheken in Nordrhein-Westfalen können den Corona-Impfstoff so vorbereiten, dass er in den Impfzentren sofort verabreicht werden kann. Diese Apotheken verfügten über die nötigen Rein- und Kühlräume und das Fachpersonal, sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, der «Rheinischen Post» (Dienstag). «Diese spezialisierten Apotheken sind flächendeckend in ganz NRW angesiedelt. Oft sind es Apotheken und Krankenhausapotheken, die auch Zytostatika herstellen.» Zytostatika werden vor allem zur Behandlung von Krebs eingesetzt.

Dienstag, 01.12.2020, 08:08 Uhr aktualisiert: 01.12.2020, 08:22 Uhr
Das Logo an einer Apotheke.
Das Logo an einer Apotheke. Foto: Uli Deck

Verbandschef Preis zeigte sich zuversichtlich, dass bis Ende 2021 rund 60 Prozent der Bevölkerung in NRW geimpft werden könnte. «Es wird alles so vorbereitet werden, dass nach der erwarteten Zulassung des Impfstoffs im Dezember sofort mit den ersten Impfungen begonnen werden kann.» Im neuen Jahr sollten die Impfkapazitäten kontinuierlich gesteigert werden.

Die Impfaktion gegen das Coronavirus gilt nach Worten von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) als eine der größten logistischen Herausforderungen, die das Land in den vergangenen Jahrzehnten zu bewältigen hatte. In NRW sind derzeit 53 Impfzentren geplant. In der Startphase sollen dort monatlich 10 000 Impfungen je 100 000 Einwohner möglich sein.

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