Notfälle
Nervöser Maskenmuffel verliert Schreckschusspistole

Bremerhaven (dpa) - Die Suche nach seiner Atemmaske muss ihn ziemlich nervös gemacht haben: Auf die Frage von Bundespolizisten nach der fehlenden Maske hat ein 35 Jahre alter Wuppertaler am Hauptbahnhof Bremerhaven eilig danach gesucht - und prompt eine Schreckschusspistole aus der Jackentasche verloren. Das teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Die Walther P22 wirkte täuschend echt, gleichzeitig war das Licht am Donnerstagabend schwach und die Waffe lag in Reichweite des angetrunkenen Mannes - daher überprüften die Beamten ihn an Ort und Stelle. Sie tasteten ihn ab, durchsuchten ihn in der Wache und stellten die Pistole mit neun Patronen sicher.

Freitag, 04.12.2020, 15:24 Uhr aktualisiert: 04.12.2020, 15:33 Uhr
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Monika Skolimowska

Der 35-Jährige sagte laut Bundespolizei, er habe die Waffe «zum eigenen Schutz». Einen Waffenschein hatte er allerdings nicht. So erhielt er eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Sein Atemalkoholwert betrug 0,8 Promille.

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