Verkehr
Flächenländern: NRW bei Ladensäulendichte auf Platz zwei

Berlin (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen ist bei der Dichte des öffentlichen Ladenetzes für Elektroautos die Nummer zwei unter den Flächenländern in Deutschland. Im bevölkerungsreichsten Bundesland sind nach aktuellen Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) 161 Ladepunkte pro 1000 Quadratkilometer zu finden. Höher ist die Ladepunktdichte nur in Baden-Württemberg mit 173 Lademöglichkeiten pro 1000 Quadratkilometern. Insgesamt gibt es in NRW knapp 5500 öffentlich zugängliche Ladepunkte.

Dienstag, 08.12.2020, 06:39 Uhr aktualisiert: 08.12.2020, 06:52 Uhr
Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule geladen.
Ein Elektroauto wird an einer Ladesäule geladen. Foto: Sven Hoppe

Unter den Großstädten hat Berlin mit 1355 öffentlichen Ladepunkten die Führung im Städteranking des BDEW-Ladesäulenregisters. Die Hauptstadt wird dicht gefolgt von München (1286 Ladepunkten) und Hamburg (1161). Mit deutlichem Abstand kommen Stuttgart (498), Essen (366, Regensburg (263), Düsseldorf (259) und Köln (236). Die Daten stammen aus dem bundesweiten «Ladesäulenregister», das der BDEW mit betreibt. Sie zeigen die Situation Ende Oktober/Anfang November.

Deutschlandweit können Fahrer von Elektrofahrzeugen an 33 107 Ladepunkten Strom zapfen. Das reicht aus Sicht von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) derzeit aus. Weil der Verkauf von Elektroautos derzeit Fahrt aufnimmt, soll der Ausbau des Ladenetzes beschleunigt werden. Auch der Verband der Automobilindustrie dringt auf mehr Tempo beim Bau von Ladesäulen.

Nachrichten-Ticker