Schulen
Rund 23 Schüler pro Klasse an Grundschulen

Düsseldorf (dpa/lnw) - In eine durchschnittliche Grundschulklasse in Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Schuljahr rund 23 Kinder gegangen. Auf einen Lehrer in Vollzeit kamen dabei ungefähr 16 Kinder. Das teilte das Statistische Landesamt am Dienstag mit.

Dienstag, 08.12.2020, 17:08 Uhr aktualisiert: 08.12.2020, 17:22 Uhr
Ein leeres Klassenzimmer.
Ein leeres Klassenzimmer. Foto: Bodo Schackow

Allgemeinbildende Schulen insgesamt hatten im Schnitt rund 24 Schulkinder pro Klasse. Auf eine Vollzeit-Lehrerstelle kamen rund 13 Schulkinder. In die Berechnung gingen die Klassengrößen der Oberstufen und Weiterbildungskollegs sowie von anderen berufsbildenden Schulen nicht mit ein.

An Gesamt- und Realschulen waren die Klassen im Schuljahr 2019/2020 mit im Schnitt rund 27 Kindern am größten. Ein Vollzeit-Lehrer unterrichtete an diesen Schulformen auch die meisten Schulkinder (16,1).

Im Vergleich dazu war die Klassengröße an Förderschulen der Primar- und Sekundarstufe I mit rund 11 Schulkindern wie auch die Auslastung pro Lehrer (5,5) am niedrigsten. Die Anzahl der Kinder pro Klasse hat sich im Vergleich zum Schuljahr 2018/2019 kaum verändert. Wie viele Schüler pro Vollzeit-Lehrerstelle unterrichtet werden, wurde in diesem Jahr laut einer Sprecherin zum ersten Mal ausgewertet.

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