Kriminalität
Verkauf eines illegal eingeführten jungen Hundes gestoppt

Aachen (dpa/lnw) - Den Verkauf eines mutmaßlich illegal importierten Welpen hat die Polizei in Aachen gestoppt. Schon bei der Übergabe des Welpen habe die neue Besitzerin bemerkt, dass es sich offenbar um ein Tier aus einer illegalen Zucht handele und die Polizei alarmiert, teilten die Beamten am Mittwoch mit. Diese Tiere seien generell durch die schlechten Zuchtbedingungen und fehlende ärztliche Versorgung oft schwer erkrankt und würden dann nach kurzer Zeit sterben, so die Polizei.

Mittwoch, 09.12.2020, 15:28 Uhr aktualisiert: 09.12.2020, 15:42 Uhr
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch

In dem Aachener Fall konnte die Polizei eine tatverdächtige Frau vorläufig festnehmen. Gegen die 20-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug eingeleitet. Der Vorfall ereignete sich bereits am 30. November. Die Ermittler haben Hinweise auf Verbindungen zu anderen Fällen im Kölner Raum.

Weitere Einzelheiten zu dem Fall - etwa was mit dem Welpen geschah und woher er importiert wurde - lagen zunächst nicht vor.

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