Tischtennis
Turnierblase: Eine Champions-League-Saison in 8 Tagen

Düsseldorf (dpa) - Mit Spielen der drei deutschen Teilnehmer Borussia Düsseldorf, Post SV Mühlhausen und 1. FC Saarbrücken beginnt an diesem Freitag in Düsseldorf das Endrundenturnier der Tischtennis-Champions-League. Ähnlich wie die Fußballer das im Sommer in Lissabon vorgemacht haben, wird auch die Tischtennis-Königsklasse in dieser Corona-Saison statt über mehrere Monate verteilt in nur acht Tagen an nur einem Ort als Turnier ausgespielt.

Donnerstag, 10.12.2020, 11:01 Uhr aktualisiert: 10.12.2020, 11:12 Uhr
Timo Boll spielt einen Ball.
Timo Boll spielt einen Ball. Foto: Marius Becker

Favorit ist neben Gastgeber Düsseldorf mit seinem Topspieler Timo Boll der russische Club Fakel Orenburg, für den der deutsche Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov aufschlägt. Der fünfmalige Champions-League-Sieger der vergangenen acht Jahre trifft am Freitag (13.30 Uhr) in seinem ersten Vorrundenspiel auf den Thüringer Bundesligisten Mühlhausen. Düsseldorf spielt gegen De Boer Taverzo aus den Niederlanden (17.30 Uhr), der deutsche Meister Saarbrücken gegen Walter Wels aus Österreich (20.30 Uhr). Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale. Alle Spiele sind im Internet bei Sportdeutschland.TV zu sehen.

Aus Hygiene- und Sicherheitsgründen findet dieser Wettbewerb ähnlich wie die beiden World Cups im November in China in einer Turnierblase statt. Die Spieler dürfen die beiden Teamhotels bis zum Ausscheiden ihres Clubs nicht verlassen. Sie müssen vor der Anreise einen maximal 48 Stunden alten negativen Coronatest vorweisen und werden gleich nach der Ankunft in Düsseldorf noch einmal getestet. Seitenwechsel und den Handschlag der beiden Gegner gibt es bei den Spielen nicht. Das Finale wird am 18. Dezember ausgetragen.

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