Fußball
Schalke-Coach Gross will «in erster Linie loben»

Berlin (dpa) - Der neue Schalke-Trainer Christian Gross will bei seiner Rettungsmission nicht nur mit harter Hand regieren. «Ich bin in der Sache hart, aber ich weiß, was es braucht hier im Abstiegskampf. Ich muss zusprechen, sie unterstützen und natürlich in erster Linie loben», sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten vor der Partie bei Hertha BSC am Samstag dem TV-Sender Sky. Der 66-Jährige ist in dieser Saison bereits der vierte Verantwortliche auf der Bank des Tabellenletzten.

Samstag, 02.01.2021, 18:53 Uhr aktualisiert: 02.01.2021, 19:02 Uhr
Schalkes Trainer Christian Gross.
Schalkes Trainer Christian Gross. Foto: Annegret Hilse

«Die Grauzone im Mittelfeld interessiert mich grundsätzlich nicht. Schalke ist eine Riesen-Herausforderung, deshalb hab ich es angenommen», sagte Gross. Eigentlich hatte er bereits im Mai des Vorjahres seine Trainer-Laufbahn beendet. «Grundsätzlich habe ich noch die Energie, fühle mich fit und will noch etwas bewegen», versicherte der Schweizer.

Forderungen nach weiteren Neuzugängen erhob Gross nach der Verpflichtung von Sead Kolasinac nicht. «Ich glaube an die Qualität der Spieler, es kommt ein neuer Spieler sicher dazu, die anderen müssen sich beweisen. Ich appelliere an den Ehrgeiz von jedem einzelnen», sagte der Trainer.

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