Kriminalität
34-Jähriger durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt

Mönchengladbach (dpa/lnw) - Bei einem Nachbarschaftsstreit in Mönchengladbach ist ein 34-Jähriger durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Ein 61-Jähriger wurde vorläufig festgenommen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Nach ersten Erkenntnissen war es in der Nacht zum Samstag an der Wohnung des 61-Jährigen zu einer lautstarken Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern gekommen. Diese habe sich in die Wohnung verlagert, besorgte Nachbarn hätten die Polizei gerufen.

Sonntag, 10.01.2021, 12:11 Uhr aktualisiert: 10.01.2021, 12:23 Uhr
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler

Als die Beamten eintrafen, habe der 61-Jährige die Tür geöffnet und der 34 Jahre alte Nachbar mit schweren Stichverletzungen in der Wohnung gelegen. Das Messer wurde sichergestellt.

Rettungskräfte brachten den 34-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er auch am Sonntag weiter behandelt wurde. Der Tatverdächtige kam in eine psychiatrische Klinik. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Die Hintergründe des Streits waren zunächst nicht bekannt.

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