Fußball
Bosz: «Keine Überraschung werden» und «keine doofen Fehler»

Leverkusen (dpa) - Trainer Peter Bosz vom Vorjahres-Finalisten Bayer Leverkusen geht mit Respekt in das Pokal-Achtelfinale am Dienstag beim Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen (18.30 Uhr/Sky). «Sie haben schon zwei Überraschungen geschafft. Und wir wollen nicht die nächste Überraschung werden», sagte Bosz am Montag. Sein Rezept dafür: «Tore schießen und keine doofen Fehler machen.»

Montag, 01.02.2021, 13:44 Uhr aktualisiert: 01.02.2021, 13:53 Uhr
Leverkusens Trainer Peter Bosz hebt den Daumen.
Leverkusens Trainer Peter Bosz hebt den Daumen. Foto: Thilo Schmuelgen

Nach dem Aus des Titelverteidigers FC Bayern München beim Zweitligisten Holstein Kiel sieht Bosz aber auch die besondere Chance auf den ersten Titel seit 1993. «Generell ist der Pokal ein sehr wichtiger Wettbewerb. Mit sechs Spielen kann man einen Titel holen», sagte er: «Letztes Jahr waren wir im Finale, aber da haben wir gegen Super-Bayern gespielt. Die sind jetzt nicht mehr dabei.»

Allerdings spitzt sich die Personal-Situation weiter zu. Neben den sicher fehlenden Nadiem Amiri, Julian Baumgartlinger, Patrick Weiser, Santiago Arias und Paulinho sind neben den Bender-Zwillingen Lars und Sven nun auch die Flügelspieler Moussa Diaby (angeschlagen nach dem Spiel in Leipzig) und Leon Bailey (erkältet) fraglich, Jonathan Tah fehlt gesperrt.

Neuzugang Demarai Gray ist noch nicht spielberechtigt, der von Celtic Glasgow geholte Jermie Frimpong hat erst einmal mit dem Team trainiert. Schonen will Bosz deshalb aber keinen: «Ich werde keinen rauslassen. Wir wollen weiterkommen.»

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