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Wintereinbruch: Rund 2300 Einsätze für Polizei und Feuerwehr

Düsseldorf (dpa/lnw) - Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sind am Wochenende in NRW zu fast 2300 Einsätzen ausgerückt. Laut Innenministerium war alleine die Polizei 1568 Mal gefragt. Das «große Chaos» sei ausgeblieben, weil Tausende freiwillige und hauptamtliche Einsatz- und Rettungskräfte angepackt hätten, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Montag.

Montag, 08.02.2021, 14:57 Uhr aktualisiert: 08.02.2021, 15:12 Uhr
Polizist in Uniform.
Polizist in Uniform. Foto: Jens Büttner

Bei rund 730 Unfällen wurden laut Ministerium am Wochenende drei Menschen schwer und 63 leicht verletzt. Ein Mann starb, nachdem er mit seinem Wagen in Duisburg in einen Bach gestürzt war.

Die Feuerwehren und Hilfsorganisationen rückten nach Zahlen des Ministeriums zu 717 Einsätzen aus: «3733 Kräfte waren hierbei im Einsatz. Sie halfen bei Verkehrsunfällen, liegen gebliebenen Fahrzeugen, Sturmschäden oder umgekippten Bäumen.»

Reul sagte: «Bei allem, was wir an diesem Wochenende schon geleistet haben: Der Blick aus dem Fenster und auf die Wetterprognosen verrät uns auch, dass es noch nicht vorbei ist.» Der Minister appellierte: «Bitte bleiben Sie auch in den nächsten Tagen weiterhin vorsichtig.»

© dpa-infocom, dpa:210208-99-352275/2

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