Gesundheit
Uroma Elisabeth ist 105 Jahre alt: Und nun geimpft

Köln (dpa/lnw) - Elisabeth Steubesand - Oma, Uroma und mit stattlichen 105 Jahren älteste Kölnerin - hat ihre erste Corona-Impfung bekommen. Die einstige Chefsekretärin, die noch zu Hause lebt, ließ sich die Spritze direkt bei der Inbetriebnahme des Kölner Impfzentrums am Montag in den Arm setzen. Den Pikser ertrug sie tapfer. «Es ist eine sehr gute Sache», sagte die 105-Jährige. «Diese Krankheit ist sehr, sehr schlimm.» Sie hofft, dass sich möglichst viele weitere Menschen impfen lassen.

Montag, 08.02.2021, 15:48 Uhr aktualisiert: 08.02.2021, 16:00 Uhr
Ein Arzt hält im Impfzentrum die Spritze an den Arm von Elisabeth Steubesand (105).
Ein Arzt hält im Impfzentrum die Spritze an den Arm von Elisabeth Steubesand (105). Foto: Oliver Berg

Begleitet wurde die Seniorin von ihrem Enkel Georg Husemann. Seine Oma sei eingefleischte Karnevalistin, berichtete dieser. Ihr Mann habe einst die «Stars» auf die Bühne geleitet, die Großmutter schrieb Lieder. Aufregung - wie vor Fotografen bei einem Impftermin - perle daher an der 105-Jährigen weitestgehend ab. «Dass sie nicht noch angefangen hat, kölsche Lieder zu singen, ist alles.» Die Nachrichten verfolge seine Großmutter aufmerksam. Natürlich habe sie etwas aufgewühlt, dass der Karneval diesmal notgedrungen ausfallen müsse.

Auf die Frage, was das Geheimnis ihres hohen Altes sei, sagte die 105-Jährige, sie sei ein sonniger Mensch. Sie kenne keinen Streit, das habe sie so weit gebracht. «Meckereien und Schimpfereien und so weiter habe ich im Leben nie gekannt.»

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