Regierung
Laschet sieht Paradigmenwechsel in der Pandemiebekämpfung

Düsseldorf (dpa) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sieht einen Perspektivwechsel in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Strategie heiße jetzt: Weg vom dauerhaften Schließen hin zu kontrollierter Sicherheit, sagte er am frühen Donnerstagmorgen nach den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise in Düsseldorf.

Donnerstag, 04.03.2021, 06:07 Uhr aktualisiert: 04.03.2021, 06:12 Uhr
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht.
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Marcel Kusch

Die Corona-Lage in NRW sei sehr unterschiedlich: Während 14 Kreise weniger als 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen hätten, gebe es auch 4 Kreise deutlich über 100, sagte Laschet.

Bei ihren Beratungen über die Corona-Maßnahmen hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderregierungschefs in einer Videokonferenz vereinbart, den Lockdown grundsätzlich bis zum 28. März zu verlängern. Allerdings soll es, je nach Infektionslage, viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen.

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