Regierung
Laschet: Bis zu 20 getestete Kinder dürfen draußen bolzen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Kindern auch in größeren Gruppen schon bald Spiel und Sport draußen in Aussicht gestellt. Wenn alle Kinder demnächst einmal die Woche getestet würden, dann könnten auch bis zu 20 Kinder im Alter bis 14 Jahren draußen miteinander spielen, sagte Laschet am Donnerstag in einer Unterrichtung des Landtags in Düsseldorf. «Wir müssen der Lebensrealität der Kinder hier entgegenkommen», sagte der CDU-Bundesvorsitzende. «Wenn Kinder miteinander draußen Fußball spielen wollen, müssen es auch mal 10 oder 15 sein», sagte er. «Nach diesen Monaten lechzen viele Kinder danach, wieder mal draußen an der frischen Luft mit anderen zusammenzukommen.»

Donnerstag, 04.03.2021, 10:59 Uhr aktualisiert: 04.03.2021, 11:12 Uhr
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini

Nach mehr als neunstündiger Verhandlung hatten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länder-Ministerpräsidenten am Mittwochabend neue Corona-Beschlüsse ausgearbeitet. Vereinbart wurden eine neue Teststrategie, mehr Tempo bei den Impfungen und stufenweise Öffnungen mit eingebauter Notbremse.

Die Möglichkeit, dass getestete Kinder in größeren Gruppen spielen, kann nach Angaben Laschets in NRW schon ab 8. März gelten, wenn die sogenannte Wocheninzidenz der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern zwischen 50 und 100 liege.

© dpa-infocom, dpa:210304-99-684189/2

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