Agrar
Geflügelpest im Kreis Paderborn: 30 000 Masthähnchen getötet

Delbrück (dpa/lnw) - Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Betrieb in Delbrück (Kreis Paderborn) mussten im Stadtteil Hagen am Karfreitag 30 000 Masthähnchen getötet werden. Das teilte der Kreis mit. Das Friedrich-Loeffler-Institut habe am selben Tag bestätigt, dass die Tiere mit dem hoch ansteckenden Geflügelpestvirus H5N8 befallen waren. Daraufhin hatte der Kreis den drei Kilometer großen Sperrbezirk und das zehn Kilometer große Beobachtungsgebiet verschoben. Die neue Beobachtungszone reicht jetzt bis in den benachbarten Kreis Gütersloh.

Samstag, 03.04.2021, 08:47 Uhr aktualisiert: 03.04.2021, 09:02 Uhr
Ein Schild mit der Aufschrift «Geflügelpest Sperrbezirk».
Ein Schild mit der Aufschrift «Geflügelpest Sperrbezirk». Foto: Hauke-Christian Dittrich

«Der neue Ausbruchsbetrieb befindet sich am Rande des jetzigen Sperrbezirkes» wurde die Leiterin des Veterinäramtes, Elisabeth Altfeld, zitiert. Einige Geflügelbetriebe liegen nach der Anpassung im Sperrbezirk und müssen strengere Auflagen einhalten. Im Sperrbezirk des Kreises Paderborn gibt es den Angaben zufolge gut 160 Geflügelhaltungen mit einem Gesamtbestand von fast 834 000 Stück Geflügel.

Am 21. und 22. März 2021 mussten bereits aufgrund der Geflügelpest 130 000 Hennen im Delbrücker Stadtteil Westenholz getötet werden. Die nach einem Ausbruch in Lichtenau (Kreis Paderborn) erfolgten Untersuchungen konnten hingegen abgeschlossen und das Beobachtungsgebiet dort aufgehoben werden. Die Tierkrankheit wird auch Vogelgrippe genannt. Sie ist Experten zufolge für Menschen ungefährlich.

© dpa-infocom, dpa:210403-99-71396/2

Nachrichten-Ticker