Fußball
Gisdol: «Man versucht, sich von diesen Dingen freizumachen»

Köln (dpa) - Vor seinem nächsten «Endspiel» beim 1. FC Köln ist Markus Gisdol zuversichtlich. Die Trainingswoche war gut, die Personallage ist fast noch besser und von den Diskussionen um seine Person hat sich der Kölner Cheftrainer vor der Partie gegen den FSV Mainz 05 am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) nach eigenem Bekunden nicht beeinflussen lassen. «Es ist wichtig, dass man die notwendige Lockerheit im Umgang mit der Mannschaft an den Tag legt und die Mannschaft diese Lockerheit auch hinbekommt», erklärte Gisdol am Freitag. Auch Horst Heldt gab sich gelassen: «Ich bin nicht angespannter als sonst», sagte der Geschäftsführer.

Freitag, 09.04.2021, 13:00 Uhr aktualisiert: 09.04.2021, 13:12 Uhr
Kölns Trainer Markus Gisdol in seiner Coachingzone.
Kölns Trainer Markus Gisdol in seiner Coachingzone. Foto: Torsten Silz

Im Falle des Scheitern dürfte das 51. Spiel als Coach des FC das letzte gewesen sein für Gisdol. «Man versucht, sich von diesen Dingen freizumachen und sich auf die Arbeit mit der Mannschaft zu konzentrieren», sagte der 51-Jährige. Auch wenn es mit der von Heldt verkündeten Abschottung unter der Woche nicht so funktioniert hat. «Da musste ich schon schmunzeln. Abschottung in Köln heißt, dass du hinter dem Zaun trainierst und die Journalisten auf ein Podest steigen und filmen. Jeder kann zuschauen und filmen», sagte Gisdol.

Die Personalsituation vor dem Spiel des 16. gegen den 15. könnte kaum besser sein. Sebastian Andersson und Florian Kainz, die in Wolfsburg beide nach Verletzungspausen eingewechselt wurden, sind wohl ebenso wieder dabei wie Sebastiaan Bornauw. «Alle drei könnten mehr Einsatzzeiten bekommen», befand Gisdol. Lediglich Jan Thielmann muss am Wochenende noch pausieren.

Die seit sieben Spielen sieglosen Kölner konnten in dieser Saison erst ein Heimspiel gewinnen - 3:1 gegen Arminia Bielefeld. Allerdings sind die seit vier Spielen unbesiegten Mainzer gern gesehener Gast im Kölner Stadion: In der Bundesliga konnten die Rheinhessen in Köln noch nie gewinnen. In 14 Pflichtspielen insgesamt schafften die Mainzer nur einen Dreier in der 2. Liga am 24. März 2003.

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