Wohnen
Vonovia-Siedlung soll klimaneutral werden

Bochum (dpa/lnw) - Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia testet in Bochum, wie sich eine Wohnsiedlung zu einem großen Teil selbst mit Energie versorgen kann. Ein Elektrolyseur zur Produktion von Wasserstoff aus Strom, Brennstoffzellen und Wärmepumpen sollen dafür sorgen, dass mindestens 60 Prozent der benötigten Wärme für die 81 Wohnungen klimaneutral erzeugt werden. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) lobte das Konzept am Freitag als «wichtigen Beitrag zu Energiewende».

Freitag, 23.04.2021, 16:44 Uhr aktualisiert: 23.04.2021, 16:52 Uhr
Eröffnung eines Innovationsquartiers für Klimaschutz.
Eröffnung eines Innovationsquartiers für Klimaschutz. Foto: Bernd Thissen

Allein mit Wärmedämmung und anderen Sanierungsmaßnahmen seien ältere Wohngebäude nicht klimaneutral umzubauen, betonte Vonovia-Chef Rolf Buch. In Bochum solle deshalb mit dem von Wissenschaftlern begleiteten Konzept herausgefunden werden, wie ein klimaneutraler Gebäudebestand bei bezahlbaren Mietern bis 2050 gelingen könne. Laufe es in Bochum gut, will Vonovia versuchen, das Konzept bundesweit zu übertragen. Der Konzern ist mit rund 355 000 Wohnungen Deutschlands größter Vermieter.

© dpa-infocom, dpa:210423-99-328072/3

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