Energie
RWE baut Solarpark mit Stromspeicher am Tagebau Inden

Inden (dpa/lnw) - Der Energiekonzern RWE will an seinem Braunkohletagebau Inden einen großen Solarpark mit einem Batteriespeicher für den dort produzierten Strom bauen. RWE habe von der Bundesnetzagentur den Zuschlag für die EEG-Förderung erhalten und werde jetzt beim Kreis Düren den Bauantrag stellen, teilte der Konzern am Montag mit. Wenn alles klappe, könne die Anlage im Juni kommenden Jahres erstmals Strom erzeugen und speichern.

Montag, 03.05.2021, 13:01 Uhr aktualisiert: 03.05.2021, 13:12 Uhr
Ein Schild mit dem RWE Logo steht vor der RWE Konzernzentrale in Essen.
Ein Schild mit dem RWE Logo steht vor der RWE Konzernzentrale in Essen. Foto: Caroline Seidel

Die Solarmodule sollen in der Spitze 14,4 Megawatt elektrische Leistung bereitstellen. Der angeschlossene Batteriespeicher soll als Puffer dienen, um die Stromeinspeisung besser auf den Bedarf abstimmen zu können. Der Tagebau Inden soll Ende 2029 auslaufen. Dann soll das Tagebauloch mit Wasser gefüllt werden. Der Solarpark liegt dann am Rande des künftigen Sees.

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