NRW
Armutszuwanderung: Steinbrück fordert Hilfen für Kommunen

Duisburg (dpa/lnw) - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück fordert größere Hilfen für Kommunen mit Problemen durch sogenannte Armutszuwanderung aus Südosteuropa. Anwohner und Kommunen dürften als schwächstes Glied in der Kette nicht mit ihren Sorgen alleingelassen werden, sagte Steinbrück am Dienstag in Duisburg. Auf seiner zweitägigen Wahlkampfreise durch Nordrhein-Westfalen besuchte Steinbrück in Duisburg einen Stadtteil, in dem viele Zuwanderer aus Südosteuropa leben.

Dienstag, 07.05.2013, 17:33 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 07.05.2013, 17:21 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 07.05.2013, 17:33 Uhr

Neben finanzieller Unterstützung durch den Bund schlug Steinbrück eine Änderung des Bundesbaugesetzes vor, um die Zahl der Mieter pro Wohnung zu beschränken. Viele der sogenannten Armutsflüchtlinge wohnen auf engstem Raum in heruntergekommenen Häusern. Die Nachbarschaft klagt häufig über Lärm und steigende Kriminalität.

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