NRW
Chinesin möchte Asyl wegen Korruptionsfall in der Heimat

Düsseldorf (dpa/lnw) - Eine Chinesin klagt in Deutschland auf Asyl, weil sie in ihrer Heimat in einen Korruptionsfall verwickelt sei. Ihr Freund, ein Amtsleiter, habe etliche Korruptionstaten begangen und viel Geld kassiert, erklärte die Frau am Montag vor dem Verwaltungsgericht in Düsseldorf. Auch sie habe eine Wohnung geschenkt und auf Konten für ihren Freund Geld bekommen. Von ihrem Liebhaber bekam sie nach eigenen Angaben pro Monat fast das Zehnfache dessen, was sie zuvor als Hotelangestellte verdient hatte. «Ich habe Angst um mein Leben, wenn ich nach China zurückmuss», sagte die junge Frau (Az.: 8 K 3359/13.A). Ihr Freund sei inzwischen in Haft. Ein Urteil erging am Montag nicht.

Montag, 06.05.2013, 16:51 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 06.05.2013, 16:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 06.05.2013, 16:51 Uhr
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