NRW
Kartellamt ermittelt wegen Preisabsprachen bei Kartoffeln

Bonn (dpa) - Kartoffeln sind in Deutschland möglicherweise zu teuer verkauft worden. Das Bundeskartellamt geht dem Verdacht auf illegale Preisabsprachen nach. Wie das Amt am Freitag mitteilte, durchsuchte die Kriminalpolizei neun Unternehmen aus dem Bereich Erzeugung und Vertrieb. Außerdem seien gegen fünf weitere Unternehmen schriftlich Bußgeldverfahren eingeleitet und die Wohnung eines Verdächtigen überprüft worden. Gekauft wurden die Kartoffeln hauptsächlich von Unternehmen des deutschen Lebensmitteleinzelhandels.

Freitag, 10.05.2013, 17:42 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 10.05.2013, 17:36 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 10.05.2013, 17:42 Uhr

Wo die durchsuchten Kartoffelerzeuger und Händler ansässig sind, wollte eine Sprecherin des Kartellamts nicht sagen. Sie äußerte sich auch nicht zu der Frage, ob unter den betroffenen Einzelhändlern bekannte Ketten sind.

Die Durchsuchungen am vergangenen Dienstag hätten der Aufklärung des Sachverhalts gedient, heißt es in der Mitteilung weiter. Dies bedeute ausdrücklich nicht, dass sich die betroffenen Unternehmen und Personen tatsächlich eines Kartellverstoßes schuldig gemacht haben.

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