NRW
Polizei räumt Trödelmarkt in Mülheim wegen anonymer Bombendrohung

Essen (dpa/lnw) - Wegen einer anonymen Bombendrohung hat die Polizei einen Trödelmarkt in Mülheim an der Ruhr mit 10 000 Besuchern geräumt. Anschließend suchten Polizeihunde nach dem angeblichen Sprengsatz, fanden bis zum Sonntagabend aber nichts. Der Trödelmarkt fand am Rhein-Ruhr-Zentrum, einem Einkaufszentrum, statt. Sowohl die Innenräume als auch die Plätze draußen seien evakuiert worden, teilte die Polizei in Essen mit.

Sonntag, 06.01.2013, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 06.01.2013, 18:54 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 06.01.2013, 19:00 Uhr

Der Anrufer hatte sich am Sonntag beim Verfassungsschutz gemeldet und behauptet, an dem Einkaufszentrum sei eine Bombe gelegt worden. Die Polizei forderte daraufhin die Besucher des Trödelmarkts über Lautsprecher auf, das Gelände zu verlassen. Als Grund nannte sie einen «technischen Defekt», um eine Panik zu verhindern. «Das ist auch gelungen. Die Räumung gelang zügig, und eine Panik ist nicht aufgekommen», sagte der Polizeisprecher. Die Durchsuchungen dauerten am Abend noch an.

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