NRW
Präses Schneider fordert stärkere Kontrolle von Kirchenunternehmen

Düsseldorf /dpa/lnw) - Als Konsequenz aus dem millionenschweren Finanzskandal um das kircheigene Unternehmen bbz hat der scheidende rheinische Präses Nikolaus Schneider eine stärkere Kontrolle von Kirchenunternehmen gefordert. Notwendig sei eine «institutionelle Überwachung, die nicht nur am Vertrauen in einzelne Personen hängt», sagte Schneider (65) der «Rheinischen Post» (Donnerstag). Dies gelte nicht nur für die landeskirchliche Ebene, sondern auch für Kreissynodalvorstände und Presbyterien. Die Firma bbz (Bad Dürkheim) war durch riskanten Anlagegeschäfte in Finanznöte geraten und musste von der Landeskirche mit mehr als 21 Millionen Euro gestützt werden.

Donnerstag, 03.01.2013, 11:30 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.01.2013, 11:21 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 03.01.2013, 11:30 Uhr
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