NRW
Spatz oder Ente - alles zählt für «Stunde der Gartenvögel»

Alles, was Federn hat, zählt. Der Raubvogel, die Ente auf dem Teich oder das Rotkehlchen auf dem Baum. Der Naturschutzbund lädt wieder zum Beobachten der Vogelwelt ein.

Sonntag, 05.05.2013, 13:51 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 05.05.2013, 13:37 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 05.05.2013, 13:51 Uhr

Düsseldorf (dpa/lnw) - Volkszählung in der Vogelwelt: Bei der «Stunde der Gartenvögel » geht es darum, eine Stunde lang die Tiere im eigenen Garten, im Park oder auf dem Balkon zu beobachten und zu melden. Die Aktion nach dem Prinzip der «Citizen Science», der Forschung für Jedermann, läuft in diesem Sommer zum neunten Mal, und zwar vom 9. bis zum 12. Mai. Im vergangenen Jahr machten in NRW  fast 6000 Vogelfreunde mit. Bundesweit legten sich mehr als 42 000 Hobby-Ornithologen auf die Lauer und zählten fast eine Million Vögel aus mehr als 200 Arten. Auf die ersten vier Plätze kamen Spatz, Amsel, Kohlmeise und Blaumeise - in NRW wie in der bundesweiten Zählung.

Allerdings zeigten sich große regionale Unterschiede. Das Ruhrgebiet etwa entpuppte sich als die bundesweit spatzenärmste Region - obwohl dieser Vogel auch in Nordrhein-Westfalen der häufigste war. Der tollkühne Flieger, der Mauersegler, hat sich in Städten gut etabliert. In diesem Jahr geht es auch um eventuelle Folgen des langen Winters für die Vogelwelt. Beobachter können Ergebnisse online, per Post oder Telefon melden. Von jeder Art wird die höchste Zahl notiert, die im Lauf einer Stunde entdeckt werden kann. Auch in der kalten Jahreszeit bittet der Nabu zur Zählung am Futterhäuschen, das ist dann die «Stunde der Wintervögel».

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