Kommunen
Wahllokale schließen: Warten auf neue Rathauschefs

Die Wahllokale in NRW sind geschlossen, jetzt werden die Stimmen ausgezählt. In fast 130 Städten und Kreisen warten die Stichwahlkandidaten bei der Kommunalwahl gespannt auf die Ergebnisse. In einigen Großstädten könnte es ein Kopf- an Kopf-Rennen geben.

Sonntag, 27.09.2020, 18:05 Uhr aktualisiert: 27.09.2020, 18:12 Uhr
Ein Wähler geht kurz nach der Öffnung der Wahllokale in Köln zur Wahl.
Ein Wähler geht kurz nach der Öffnung der Wahllokale in Köln zur Wahl. Foto: Henning Kaiser

Düsseldorf/Köln/Dortmund (dpa/lnw) - Bei den Stichwahlen in Nordrhein-Westfalen hat in fast 130 Städten und Kreisen die Auszählung der Stimmen für die neuen Rathauschefs und Landräte begonnen. Um 18.00 Uhr schlossen landesweit die Wahllokale. Berichte über lange Warteschlangen gab es zunächst nicht. Bei der ersten Runde der Kommunalwahlen vor zwei Wochen hatten vor einigen Wahllokalen um 18.00 Uhr noch zahlreiche Menschen gestanden - sie durften dann ihre Stimme auch noch nach 18.00 Uhr abgeben.

Besonders spannend dürften die Wahlen in der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Ruhrmetropole Dortmund werden. In beiden SPD-regierten Städten haben CDU-Kandidaten Chancen, die Oberbürgermeister-Posten zu erobern. Auch Aachen, Bonn, Münster und Wuppertal stehen im Fokus. Dort könnten Grünen-Kandidaten zum Zug kommen.

Stichwahlen der beiden Bestplatzierten gab es am Sonntag überall dort, wo im ersten Durchgang am 13. September keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der Stimmen holte. In 15 kreisfreien Städten wurde um die Oberbürgermeister-Posten und in 11 Kreisen um die Landratsämter gekämpft. Auch in mehr als 100 kreisangehörigen Städten standen noch Bürgermeister-Stichwahlen an.

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