Wissenschaft
Batterieforscher in Münster bekommen millionenschweres Labor

Münster (dpa/lnw) - Mit einer Millionenförderung wird in Münster eines der führenden Zentren auf dem Gebiet der Batterieforschung ausgebaut. Für ein neues Labor gebe das Bundesforschungsministerium mehr als 16 Millionen Euro, teilte die Universität Münster am Samstag mit. Am Batterieforschungszentrum MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) tüfteln Wissenschaftler an Energiespeichern, um etwa Elektroautos voranzubringen.

Samstag, 29.06.2013, 11:43 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 29.06.2013, 11:27 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 29.06.2013, 11:43 Uhr

Wie die Uni anlässlich des Projektstarts an diesem Montag erläuterte, entsteht ein weltweit einzigartiges Elektrolyt-Labor. Der Elektrolyt sei als Ionenleiter neben Kathode und Anode eine der drei Hauptkomponenten einer Batteriezelle. In dem Labor sollen Forscher und deutsche Unternehmen - auch aus der Automobilindustrie - zusammenarbeiten. Mit der Förderung würden auch zehn neue Stellen finanziert. Insgesamt arbeiten nach Uni-Angaben rund 170 Mitarbeiter am MEET.

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