Freigabe des Radweges auf der alten Trasse am 8. 9. / Kreis Steinfurt hat gestern Brücke in Darfeld saniert
Freie Bahn ab Anfang September

Darfeld. Die Fertigstellung der RadBahn Münsterland, die insgesamt von Billerbeck-Lutum nach Rheine führt, geht jetzt in die heiße Phase. Denn am Samstag (8. September) soll der gesamte RadBahn-Weg eingeweiht und freigegeben werden. Gestern Vormittag ist das noch fehlende Brückenbauwerk zehn am Ortsausgang Darfeld an der Billerbecker Straße geliefert und verlegt worden. 500 Meter dem Radweg in Richtung Billerbeck folgend haben Arbeiter des Kreises Steinfurt den Stahlüberbau schließlich eingehängt. In dieser Zeit war der Bahnseitenweg voll gesperrt.

Freitag, 17.08.2012, 17:58 Uhr

Fachbereichsleiter Erich Gottheil von der Gemeinde Rosendahl informiert: „In der kommenden Woche werden an dem Brückenbauwerk die Restarbeiten ausgeführt. Anschließend muss das Werk bis zur Freigabe aushärten.“ Der Abschnitt von Rheine nach Horstmar ist bereits seit längerem befahrbar.

Vor der Instandsetzung war ein Stahlüberbau ebenfalls Bestandteil der Brücke zehn, weiß Bauleiter Klaus Overesch vom Kreis Steinfurt. „Diesen Überbau zu sanieren hätte sich aber kostentechnisch überhaupt nicht gelohnt“, gibt der Fachmann zu bedenken. Deshalb sei ein neuer Stahlüberbau angefertigt worden, der im Vergleich zu einer Sanierung günstiger ist. „Er ist nicht mehr so dick wie der vorherige“, sagt Klaus Overesch. Die Eisenträger, die dafür sorgen, dass die Brücke stabil und belastbar ist, müssen einbetoniert werden. „Bis der Baustoff ausgehärtet ist, kann das Bauwerk noch nicht für Passanten freigegeben werden.“

Bis zum Freigabetermin Anfang September werden auch noch erforderliche Stabgitterzäune an absturzgefährdendenden Stellen entlang des dritten Bauabschnittes – von Horstmar nach Billerbeck-Lutum – angebracht. Aufgrund dieser Gefahren ist die Strecke auf diesem Stück noch gesperrt. Schilder weisen darauf hin.

Dennoch gibt es Menschen, die den Radweg trotzdem befahren. Ralf Storcks, Pressesprecher der Polizei: „Aufgrund der mangelnden Sicherheit sprechen wir ihnen dann eine Verwarnung aus.“ In manchen Fälle komme es auch zu einem Verwarnungsgeld von zehn Euro. „Wenn einem Passanten auf der Baustelle etwas zustößt, gibt es nämlich haftungsrechtliche Probleme“, erklärt Ralf Storcks. „Dennoch stehen wir nicht täglich an der Strecke, um denjenigen das Geld abzuknöpfen.“ Er rät dazu, abzuwarten, bis die Baustelle fertiggestellt ist.

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