Kolpingschar übt „Drei Vadders für eenen Sohn“ / Premiere am Samstag (12. 1.)
Heiße Probenphase fürs Verwirrspiel

Osterwick. Die Art, wie ihre resolute Mutter mit ihrem Vater umgeht, gefällt Sabine gar nicht. Deshalb versucht sie, ihrer Mutter klar zu machen, dass sie die Partnerschaft durch ihre Kommandos wie „Setz dich!“ oder „Lauf!“ zerstört. Die ist jedoch empört über den Wunsch ihrer Tochter nach Gleichberechtigung. „Ja, weißt du, was das für eine Arbeit war, bis ich ihn soweit hatte?“, fragt sie entsetzt. Daraufhin erzählt Sabine ihrer Mutter, wie sie sich eine Ehe vorstellt. „Das ist ein Rückfall in die Tyrannei! Und alles nur wegen so einem Stöffel, der sich Mann nennt“, sagt Mutter Martha todernst – auch, wenn in diesem Moment lautes Gelächter einsetzt. Und das kommt nicht von Töchterchen Sabine, alias Isabelle Löchtefeld, sondern von den weiteren Akteuren des plattdeutschen Theaterstückes „Drei Vadders für eenen Sohn“ („Drei Väter für einen Sohn“), das die Kolpingspielschar Osterwick derzeit im Haus Grüner probt.

Freitag, 04.01.2013, 19:58 Uhr

Am kommenden Samstag (12. 1.) um 20 Uhr feiert das Stück Premiere. Karten für die Vorstellung sind für sechs Euro pro Stück im Haus Grüner unter Tel. 02547 / 224 erhältlich.

Zum Inhalt: Martha Groth lebt die Emanzipation nicht nur in vollen Zügen an ihrem Mann Hinnerk aus, sondern versucht, auch andere Frauen dafür zu begeistern. Als der uneheliche Sohn Michael auf dem Hof erscheint, ist der Bauer entsetzt. Seine Frau denkt hingegen, dass es sich bei dem jungen Mann um den Auserwählten ihrer Tochter Sabine handelt.

„Bei dem Schauspiel handelt es sich um ein richtiges Verwirrspiel. Niemand weiß so recht, wer der Vater ist“, informiert Spielleiter Gregor Leutermann. „Kurz vor Ende erleben die Zuschauer aber eine Überraschung“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Ausführlicher Bericht in der Ausgabe am Samstag.

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