Gerhard Lanksch stellt beim Karnevalsfrühstück der Kolpingsfamilie Seniorenhilfsprojekt vor
„Der erste Schritt ist gemacht“

Darfeld. Eine Lücke schließen möchte das Projekt Seniorenhilfe, das Gerhard Lanksch im Rahmen des gut besuchten Karnevalsfrühstück der Kolpingsfamilie Darfeld am gestrigen Sonntag zum ersten Mal vorstellte. „Aufgrund der Tradition des Kolpingverbandes hoffe ich auf viele Handwerker, die ihre Fähigkeiten zur Verfügung stellen, um den Senioren vor Ort zu helfen,“ begründete Lanksch, warum er als erstes an die Kolpingsfamilien in Rosendahl gedacht habe. „Aber selbstverständlich sind alle willkommen, die etwas beitragen können und möchten“, ergänzt er.

Montag, 12.02.2018, 09:38 Uhr

Gerhard Lanksch stellt beim Karnevalsfrühstück der Kolpingsfamilie Seniorenhilfsprojekt vor: „Der erste Schritt ist gemacht“
Informieren über das Seniorenhilfsprojekt: (v.l.) Lothar Schubert (1. Vorsitzender Kolpingfamilie Darfeld), Gerhard Lanksch (Initiator der geplanten Seniorenhilfe) und Lejana Voß (stellvertretende Vorsitzende Kolping). Foto: Martina Hegemann

Bei dem Projekt geht es darum, Senioren bei Tätigkeiten zu unterstützen, für die kein Handwerker bestellt werden kann, weil es um kleinste Dienstleistungen geht – wie beispielsweise der Austausch eines Duschkopfes oder das Wechseln einer defekten Glühbirne. Gedacht sei, so Lanksch, dass dabei interessierte Helfer jeweils im eigenen Ortsteil unterstützen, um die Wege möglichst kurz zu halten. Zudem würden sich die Menschen im Ort untereinander bereits kennen. Die Industrie- und Handelskammer habe das Projekt für Rosendahl bereits genehmigt, was sicher stelle, dass den Handwerkern keine Konkurrenz entstehe. Die Seniorenhilfe wolle dort einspringen, wo es keine Unterstützung von anderer Stelle gebe. Das Projekt könne schon jetzt auf eine breite Unterstützung bauen. Der Leiter des Altenheimes, Christoph Klapper, wird über den Pflegedienst St. Anna die Telefonzentrale zur Verfügung stellen. Bürgermeister Christoph Gottheil organisiert eine Anschubfinanzierung für 2018 über 2500 Euro, damit zum Beispiel Flyer gedruckt werden können. Ansprechpartner der Gemeinde Rosendahl für das Projekt ist Wolfgang Croner. Auch an die Absicherung der Helfer ist gedacht, denn: Eine Haftpflicht- und Unfallversicherung wird gewährleistet. Nun müssen sich noch viele Helfer melden, damit das Projekt ein Erfolg wird. Im Rahmen des Karnevalsfrühstücks der Kolpingsfamilie wurde die Idee der Seniorenhilfe positiv aufgenommen. Lothar Schubert, 1. Vorsitzender der Kolpingfamilie, sagte dazu: „Die anwesenden Kolpingmitglieder haben den Bedarf erkannt und sind sehr an diesem Projekt interessiert.“ Das Informationsblatt wurde gern mitgenommen, um dann in Ruhe zu überlegen, ob man selbst einen der Dienste übernehmen kann. „Der erste Schritt ist gemacht“, freute sich Lanksch. „Nun hoffe ich auf viele Rückmeldungen und Ideen.“ Er steht gern zur Verfügung, um das Projekt weiter vorzustellen und Fragen zu beantworten. Gerhard Lanksch ist dazu unter Tel. 02547/595 erreichbar.

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