Rosendahl
Geduld gefragt bis Mitte November

Holtwick. Etwas länger als ursprünglich geplant werden sich die Sanierungsarbeiten im Holtwicker Pfarrheim hinziehen. „Den vorgesehenen Termin Ende Oktober werden wir nicht halten können“, kündigt Franz-Josef Niehues vom Bauausschuss des Kirchenvorstandes an. Einige Überraschungen berge eine solche Maßnahme in einem Altbau immer, zudem werde versucht, durch ehrenamtlichen Einsatz die Kosten im Rahmen zu halten, erläutert er: „Es könnte sicherlich Mitte November werden, bis das Pfarrheim für die zahlreichen Gruppen wieder zu nutzen ist.“

Donnerstag, 11.10.2018, 09:02 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.10.2018, 17:58 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 11.10.2018, 09:02 Uhr
Rosendahl: Geduld gefragt bis Mitte November
Noch eine Großbaustelle: Die alte, zu steile Rampe für den barrierefreien Zugang ist am Pfarrheim bereits abgerissen – der Neubau zieht sich aber noch etwas hin. Foto: Frank Wittenberg

Seit Anfang Juli bestimmen die Handwerker das Bild im Pfarrheim – und die haben reichlich zu tun. „Die Heizungsanlage im vorderen Teil des Gebäudes stammte noch aus dem Jahr 1950“, verweist Niehues auf den Sanierungsbedarf. Die sei ebenso erneuert worden wie alle elektrischen Anlagen mit den dazugehörigen Leitungen. In diesem Zuge sei in allen Räumen eine LED-Beleuchtung vorgesehen: „Dadurch hoffen wir auch auf Einsparungen bei den Energiekosten – gleiches gilt bei den neuen Fenstern, die wir aus energetischen Gründen eingebaut haben.“ Ebenso seien die sanitären Anlagen erneuert und ein Behinderten-WC eingerichtet worden, das bisher im Pfarrheim gefehlt habe.

Im Außenbereich muss nun noch die neue Rampe gebaut werden. Die bisherige barrierefreie Zufahrt sei mit zwölf Prozent Steigung viel zu steil gewesen. „Zulässig sind nur sechs Prozent“, erläutert Franz-Josef Niehues. Die bisherige Rampe ist bereits abgerissen, mit dem Neubau soll es möglichst bald losgehen. „Die Firmen haben die Auftragsbücher voll, das müssen wir auch berücksichtigen.“

Wenn die Arbeiten im Erdgeschoss abgeschlossen sind, könnte es schon bald im Keller weitergehen: Dort möchte die Musikkapelle Holtwick ein Probenzentrum einrichten. Ein entsprechender Antrag auf Bezuschussung durch die Gemeinde steht heute Abend auf der Tagesordnung der Haupt- und Finanzausschusssitzung (Beginn 19 Uhr im Rathaus). „Die Kapelle ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, dort vier Räume auf eigene Kosten auszubauen“, erläutert Niehues. Der Keller, in dem früher die Kleiderkammer untergebracht gewesen sei, werde aktuell nicht genutzt.

Insgesamt sei der Aufwand rund um die Sanierung groß, aber dem Kirchenvorstand sei bewusst, welch hoher Stellenwert das Pfarrheim für das Gemeindeleben in Holtwick besitze. „Deshalb haben wir uns auch vehement für den Erhalt eingesetzt“, betont Franz-Josef Niehues. Dass die Sanierung nun etwas länger dauere, sei leider nicht zu vermeiden – „aber das gesamte Projekt wird eine lohnende Sache.“ 7 Für die Sanierung des Pfarrheimes sind nach wie vor Spenden möglich. Als Ansprechpartnerin steht Lisa Rahsing im Pfarrbüro, Tel. 02566/1334, zur Verfügung.

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