Rosendahl
Im Keller spielt künftig die Musik

Holtwick. Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde kann die Musikkapelle Holtwick den Wunsch von der Einrichtung eines Probenzentrums im Keller des Pfarrheimes verwirklichen: Einstimmig empfahl der Haupt- und Finanzausschuss dem Gemeinderat, das Vorhaben mit einem Drittel der Gesamtkosten, maximal aber 10 000 Euro, zu bezuschussen. Die Arbeiten laufen bereits parallel zur Sanierung des Pfarrheimes.

Montag, 15.10.2018, 11:02 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 14.10.2018, 19:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 15.10.2018, 11:02 Uhr
Rosendahl: Im Keller spielt künftig die Musik
Größere Fenster für mehr Helligkeit und größere Lichtschächte werden zurzeit im Pfarrheim in Holtwick eingebaut – in den Kellerräumen richtet die Musikkapelle ein Probenzentrum ein. Foto: Frank Wittenberg

Wenn das Gebäude in neuem Glanz erstrahlt, werden die Musiker wieder den großen Saal für ihre Gesamtproben nutzen. „Darüber hinaus sollen aber im Keller Räume hergerichtet werden, die für den Einzelunterricht genutzt werden können“, erläutert Bürgermeister Christoph Gottheil, der als aktives Mitglied der Musikkapelle wegen Befangenheit nicht an der Beratung und Abstimmung im Ausschuss teilgenommen hat. Insgesamt werden vier Räume teils in Eigenleistung saniert – drei für den Unterricht und einer als Lager. Um genügend Lichteinfall gewährleisten zu können, werden neue Kellerschächte installiert und größere Fenster eingebaut.

Eine Sorge trieb Hartwig Mensing (WIR) allerdings um: „Wie wird gewährleistet, dass nicht wie in den früheren Jahren mehrfach passiert Wasser in den Keller eindringt“, erinnerte er an Schadensfälle, die die dort früher untergebrachte Kleiderkammer der Pfarrcaritas oder die Offene Kinder- und Jugendarbeit registrieren mussten. Dazu hätten Gespräche mit der Kirchengemeinde stattgefunden, erläuterte Michael Nowak, zweiter Dirigent der Musikkapelle, der im Ausschuss als Ansprechpartner zur Verfügung stand. So seien Abflüsse geschlossen und eine außen verlaufende Regenwasserleitung erneuert worden. „Wir kümmern uns mit dem Setzen von neuen L-Steinen darum, dass kein Wasser mehr in die Schächte eindringen kann“, erläuterte Nowak.

Die Gesamtkosten der Maßnahme, die auch eine neue Elektroinstallation, einen Anstrich und den Einbau von Akustikdecken und -wänden in den Probenräumen beinhaltet, werden auf rund 24 400 Euro beziffert. Mit dem Probenzentrum wird es für die Musikkapelle möglich sein, den Unterricht gebündelt stattfinden zu lassen – das sei auch ein wichtiger Aspekt, um professionelle Ausbilder für den Nachwuchs zu gewinnen. Die Umbaumaßnahmen sollen möglichst noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Endgültig über den Zuschuss entscheiden muss der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag (29. 11.).

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