Rosendahl
Die Nummer eins für Europa

Rosendahl. Die Vision klingt ebenso herausfordernd wie spannend. Und sie fokussiert sich auf ein Ziel, das der Partnerschaftsverein nur mit der Unterstützung möglichst vieler Rosendahler stemmen kann. „Wir möchten erreichen, dass Rosendahl bei der Europawahl am 26. Mai die Gemeinde mit der höchsten Wahlbeteiligung in Deutschland wird“, erklärt Monika Klein. Nicht nur, weil es schön klingt, sondern weil es ein beeindruckendes Zeichen für Europa sein kann, das zum 50-jährigen Partnerschaftsjubiläum der Gemeinde mit Frankreich gesendet wird.

Samstag, 15.12.2018, 09:58 Uhr aktualisiert: 15.12.2018, 13:44 Uhr
Rosendahl: Die Nummer eins für Europa
Europa im Mittelpunkt: In Rosendahl und Entrammes soll die Europawahl am 26. Mai zu einem besonderen Ereignis werden. Foto: Frank Wittenberg

50 Jahre enge Freundschaft mit Entrammes, Forcé und Parné sur Roc, das soll 2019 und 2020 gebührend gefeiert werden. Die Partnerschaft rückt damit verstärkt in den Fokus – und in diesem Zusammenhang biete sich die große Chance, allen Bürgern Rosendahls und der Partnergemeinden Europa und die Errungenschaften der Europäischen Union bewusster zu machen. „Wir möchten ganz vielen Menschen vermitteln, dass Europa und die europäische Idee einzigartig und absolut schützenswert sind“, formuliert Monika Klein die Leitidee, die der Partnerschaftsverein auch in Zusammenarbeit mit dem französischen Komitee entwickelt hat. Denn auch 73 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sei ein Leben in Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit.

Das Ziel, möglichst viele Wahlberechtigte ab 18 Jahren im Mai an die Wahlurne zu bekommen, sei als einzelner Verein nicht zu realisieren, weiß die Vorsitzende. Deshalb hofft sie gemeinsam mit dem Vorstand und den Aktiven auf ein Engagement zahlreicher Rosendahler Vereine, Verbände, Institutionen und Unternehmen: „Mit vielen gemeinsamen Aktionen im Vorfeld der Europawahl kann es uns gelingen, Europa wieder in die Köpfe der Menschen zu bekommen und so aus Rosendahl ein Signal zu senden.“

Ideen gibt es bereits. Ob Vereine in den Generationenparks ein echtes Spiel ohne Grenzen durchführen, die Schulen Aktionen zu Europa anbieten, Themennachmittage/-abende für die Mitarbeiter in den Unternehmen und alle Rosendahler auch im Hinblick auf eigene EU-Aktivitäten stattfinden können oder kulinarische Aktionen zu Frankreich und Europa organisiert werden – „der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, und wir sind gespannt auf viele weitere Ideen“, lächelt Monika Klein.

Ganz wichtig sind dem Partnerschaftsverein und der Gemeinde: Nicht nur Institutionen sollen sich angesprochen fühlen, sondern jeder einzelne Rosendahler. Deshalb wird am Dienstag (15. 1.) um 20 Uhr im Rathauses ein sogenanntes „Netzwerktreffen Europa“ stattfinden, zu dem alle Organisationen und Interessenten eingeladen sind. Dabei kann und soll gemeinsam besprochen werden, was im Hinblick auf die Europawahl auf die Beine gestellt werden kann. „Wir sehen hier eine große Chance für Rosendahl“, setzt Monika Klein darauf, das Thema Europa aus vielen Blickwinkeln in die Köpfe zu bekommen. „Das lässt uns noch weiter zusammenwachsen.“ 7 Das „Netzwerktreffen Europa“ findet am Dienstag (15. 1.) um 20 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt. Anmeldungen sind im Rathaus bei Susanne Schräder, Tel. 02547/77208 oder auch per Mail an susanne. schraeder@rosendahl.de möglich.

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