Rosendahl
Nur noch zu 39 Prozent aus der Landwirtschaft

Darfeld (heg). Seit der Gründung vor 70 Jahren tritt der Landfrauenverband für die Belange der Frauen auf dem Land in vielfältiger Weise ein.

Mittwoch, 06.02.2019, 15:20 Uhr aktualisiert: 07.02.2019, 12:18 Uhr
Rosendahl: Nur noch zu 39 Prozent aus der Landwirtschaft
Die Darfelder Landfrauen freuen sich über sieben neue Mitglieder: (v.l.) Ulla Schürmann, Margret Weitenberg, Christiane Treus, Ulla Schollmeyer, Britta Wittenberg und für den Vorstand Silvia Bücker. Nicht im Bild sind Silke Bäumer und Michaela Messing. Foto: Martina Hegemann

So schilderte Renate Mülder vom Kreisvorstand in der mit 50 Mitgliedern gut besuchten Jahresversammlung des Ortsvereins Darfeld die Arbeit des Landfrauenverbandes.

Dabei seien durch die Veränderungen in der landwirtschaftlichen Struktur nicht mehr nur Frauen aus landwirtschaftlichen Zusammenhängen Mitglied im Verband, vielmehr sich die Mitglieder durch eine breite Verteilung in beruflicher Hinsicht auszeichnen. Auch im Kreisverband Coesfeld spiegele sich diese Entwicklung wider.

„Unsere Mitglieder kommen mittlerweile nur noch zu 39 Prozent direkt aus der Landwirtschaft, 61 Prozent haben andere Berufe“, teilte Renate Mülder mit und ergänzte: „Damit haben wir eine normale Verteilung, wie sie in der Bevölkerung auf dem Land üblich ist.“

Diese Entwicklung beobachtet auch der Vorstand des Ortsverbandes Darfeld, der stetig wächst und in der diesjährigen Versammlung sieben neue Frauen im Verband begrüßte.

Über das Motto des Deutschen Landfrauenverbandes für 2019 „Wir zeigen Flagge“ sollen die Vielfalt und die Aktivitäten der Landfrauen, besonders in den einzelnen Landgemeinden, für die Allgemeinheit sichtbarer gemacht werden.

Renate Mülder vom Kreisvorstand des Westfälisch-Lippischen Landfrauenverbandes gab als Ziel an: „Das Leben auf dem Land wollen wir Landfrauen gemeinsam immer besser gestalten.“

Nach den Regularien und einem stärkendem Frühstück kam der Ortsverband einer seiner Aufgaben, der Bildung der Frauen, nach, indem Apothekerin Andrea Tübing aus Billerbeck über das Thema „Behandlung von Erkältungskrankheiten durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte“ referierte. Die Fachfrau spannte den Bogen vom traditionellen Hausmittel bis hin zur modernen Homöopathie.

Neben vielen Informationen und wertvollen Tipps, die Andrea Tübing den Frauen vermittelte, stellte sie fest, dass sich die konventionelle Medizin und die Naturmedizin nicht ausschließen müssten. Vielmehr werde, sagte Andrea Tübing wörtlich, „die Zusammenarbeit beider der Weg in die Zukunft sein.“

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