Rosendahl
Straßenbeleuchtung auf dem Prüfstand

Rosendahl (mr). Die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde soll auf den Prüfstand gestellt werden. Der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss hat beschlossen, dafür 25 000 Euro in den Haushalt 2019 einzustellen. Damit folgte das Gremium einem Antrag der WIR-Fraktion. Diese hatte darauf hingewiesen, dass sich die Bevölkerung durch mangelhafte Ausleuchtung an manchen Stellen nicht mehr sicher fühlen würde. In einer Musterstraße soll getestet werden, wie es vor und nach einer Umrüstung um die Ausleuchtung bestellt ist.

Freitag, 08.02.2019, 15:21 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 18:44 Uhr
Rosendahl: Straßenbeleuchtung auf dem Prüfstand
Die Gescherer Straße in Holtwick wird mit Peitschenleuchten erhellt. Auch diese könnten umgerüstet werden. Foto: Archiv

Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung könnten Fördergelder beantragt werden, wie Jan Ortmann von der Bode Planungsgesellschaft für Energieeffizienz mitteilte. Voraussetzung sei eine Energie-Einsparung von mindestens 50 Prozent.

Bürgermeister Christoph Gottheil erläuterte, dass es viele Möglichkeiten der Umrüstung geben könne. Man könne die Leuchtmittel austauschen, also LED-Lampen einbauen, oder auch die Hülle der Leuchten verändern. Winfried Weber (Grüne) führte ins Feld, dass ein neues Lichtkonzept nicht einfach umzusetzen und kostspielig sei.

Fachbereichsleiterin Anne Brodkorb wies darauf hin, dass die Gemeinde zwar Fördermittel beantragen könne, aber die Bürger dann auch nach dem Kommunalabgabengesetz zur Kasse gebeten werden könnten, wenn sich die Ausleuchtung der Straße verbessere.

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