Rosendahl
Odyssee der Marienstatue endet

Darfeld. Über 50 Jahre dauerte die „Odyssee“ der Marienstatue, nun hat sie ihren endgültigen Platz bekommen: Die Figur „Mutter mit Kind“ steht ab sofort im neu errichteten Schutzraum an der RadBahn gegenüber dem Backhaus im Generationenpark Darfeld.

Montag, 01.04.2019, 17:11 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 12:12 Uhr
Rosendahl: Odyssee der Marienstatue endet
Aufgrund des großen Gewichtes der Marienstatue musste die Umsetzung durch eine Fachfirma durchgeführt werden. Zuvor wurde ein neuer Sockel angefertigt, auf den die Statue dann gesetzt wurde. Foto: az

Die Statue, die vor einigen Jahren bereits grundlegend durch den Heimatverein restauriert worden war, hatte seitdem ihren Platz im Heimat- und Bürgerhaus Bahnhof Darfeld. In dem mit LEADER-Mitteln geförderten baukulturellen Ruhe- und Unterstellraum finden im vorderen Bereich sowohl Radfahrer als auch die Besucher des Generationenparks Schutz vor Witterungseinflüssen. Im hinteren Bereich hat nun die Statue ihre dauerhafte Bleibe gefunden. Eine vor dem Gebäude stehende Tafel weist auf die Geschichte der lebensgroßen und besonders denkmalwürdigen Marienfigur hin.

Die Statue aus Baumberger Sandstein stammt aus der damaligen Pfarrkirche St. Nikolaus Darfeld und wurde im Jahre 1963 mit der grundlegenden Kirchenrenovierung zunächst am alten Pastorat an der Pfarrer-Wiedenbrück-Straße aufgestellt. Beim Abbruch des Gebäudes für die geplante Wohnbebauung lag sie bereits seit einigen Jahren am Boden und war erheblich zerstört. Sie wurde jedoch zum Glück vor der Entsorgung gerettet. Im neu geschaffenen Sandsteinmuseum in Havixbeck hat sie zunächst für etwa 20 Jahre im nicht restaurierten Zustand ihren vorübergehenden Platz gefunden, bis sie im Jahr 2003 zum Kulturbahnhof Darfeld zurückkehrte.

Der Heimatverein Darfeld hat die Statue mit ihren vielen Beschädigungen bereits vor etlichen Jahren mit den von den Darfelder Familien erhaltenen Spenden anlässlich der jährlichen Nikolaus-Hausbesuche des Vereins grundlegend restauriert. In dem neu geschaffenen Schutzraum steht sie künftig jederzeit allen Besuchern zur Ansicht und auch zum Innehalten zur Verfügung.

Mit der Umsetzung der Marienstatue ist der Ruhe- und Unterstellraum im generationenpark endgültig fertiggestellt. Die offizielle Einweihung und Eröffnung des Schutzraumes wird am Samstag (11. 5.) erfolgen und um 17 Uhr mit einem Gottesdienst beginnen.

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