Rosendahl
Reparatur erfordert Vollsperrung

Osterwick. Bislang rollte der Verkehr trotz der Bauarbeiten auf der Midlicher Straße, aber das wird sich in der kommenden Woche ändern: Wenn der arg strapazierte Einmündungsbereich an der Hauptstraße repariert wird, muss voraussichtlich eine Woche lang eine Vollsperrung erfolgen. „Wir haben dort starke Schäden und Abplatzungen in der Fahrbahndecke“, erklärt Anne Brodkorb, Leiterin des Fachbereiches Planen und Bauen in der Gemeindeverwaltung. Um die Verkehrssicherheit auch auf Dauer gewährleisten zu können, sei die Maßnahme dringend erforderlich – „und es bietet sich an, sie jetzt durchzuführen, wenn die Baufirma ohnehin wegen des Radweges an der Midlicher Straße vor Ort ist.“

Mittwoch, 03.04.2019, 17:14 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 15:56 Uhr
Rosendahl: Reparatur erfordert Vollsperrung
Starke Schäden weist der Einmündungsbereich Midlicher Straße/Hauptstraße auf, zeigen Fachbereichsleiterin Anne Brodkorb (links) und Dipl.-Ing. Christoph Wübbelt. Für die Reparatur wird die Straße in der nächsten Woche gesperrt. Foto: Frank Wittenberg

Bereits heute werden die ersten Vorarbeiten in dem Einmündungsbereich auf rund 30 Meter Länge erfolgen, kündigt Christoph Wübbelt, Dipl.-Ing. für Tief- und Straßenbau in der Gemeindeverwaltung, an. Ab Montag wird die Fläche bis hinter der Kurve in einer Tiefe von zehn Zentimetern abgefräst. Anschließend wird eine zweischichtige Decke aus einer Tragschicht und einer Asphaltbetondecke eingebaut. Dafür müsse die Straße von Montag (8. 4.) bis Freitag (12. 4.) gesperrt werden.

Von der Vollsperrung des Verkehrs ist auch der Busverkehr (Linie 581 und Linie 589) betroffen. Die an der Midlicher Straße vorhandene Haltestelle „Parkweg“ wird für die Zeit der Sperrung durch die Haltestelle „Vredestraße“ an der Holtwicker Straße beidseitig ersetzt. Die An- und Abfahrzeiten ändern sich hierbei nicht, teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Parallel laufen die Arbeiten am Radweg entlang der Midlicher Straße weiter. Dort ist im Zuge einer Erneuerung der Weg auf einer Länge von rund 900 Metern ab der Einmündung K 32 bis zur Grundstücksgrenze Nähe Lülf in einer Tiefe von 50 Zentimetern ausgehoben worden. „Das alte Material haben wir für den 40 Zentimeter starken Unterbau wiederverwertet“, erläutert Christoph Wübbelt. Darüber sei mit Recyclingschotter aufgefüllt worden – inklusive Vlies – damit sich die Schichten nicht vermischen und der Unkrautwuchs eingedämmt werde. Darüber kommen nun eine acht Zentimeter starke Tragschicht und eine 2,5 Zentimeter starke Decke aus Asphaltbeton. „Damit wollen wir eine möglichst lange Haltbarkeit herstellen“, erklärt Anne Brodkorb. Zudem sei die Radweg-Breite von zwei auf nunmehr 2,5 Meter erhöht worden, so wie es die Richtlinien für den Radwegebau vorsehen. An der Erneuerungsmaßnahme müssen die Anlieger über die KAG-Beiträge beteiligt werden, erläutert die Fachbereichsleiterin. Leider sei nur für den verbleibenden Gemeindeanteil eine Förderung aus Landesmitteln möglich.

Ebenfalls abgefräst wurden die rund 100 Meter Radweg zwischen dem Wald und der Einfahrt Lülf. Auf den restlichen rund 150 Metern bis zur Einmündung Hauptstraße werde das Pflaster aufgenommen und neu verlegt, um so die Schäden zu beheben, ergänzt Christoph Wübbelt. Wenn die Straße in der Einmündung repariert sei, folge direkt im Anschluss die Asphaltbetondecke auf dem Radweg. „Das sind zwei verschiedene Maßnahmen“, sagt Anne Brodkorb. „Aber es bietet sich an, sie gemeinsam durchzuführen.“

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