Rosendahl
„Ein Raum, der zum Bahnhof passt“

Darfeld (lsy). Mit dem neuen baukulturellen Ruhe- und Unterstellraum am Darfelder Bahnhof werden direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, wie Erich Gottheil es formuliert: „Für die Radfahrer der RadBahn und Besucher des Bahnhofs haben wir eine schöne Möglichkeit geschaffen, um zu pausieren und sich unterzustellen. Und zweitens findet die Marienstatue in dem Schutzraum ihren endgültigen Standort“, so der Projektleiter. Um das neue Gebäude feierlich einzuweihen, laden der Darfelder Heimatverein, Erich Gottheil sowie Bauleiter Tono Bertmaring am kommenden Samstag (11. 5.) zum Darfelder Bahnhof ein. Die Feierlichkeiten sollen mit einem kleinen Gottesdienst um 17 Uhr beginnen. Anschließend soll ein gemütliches Beisammensein stattfinden, für das leibliche Wohl und kühle Getränke sorgt der Heimatverein.

Donnerstag, 09.05.2019, 10:26 Uhr
Rosendahl: „Ein Raum, der zum Bahnhof passt“
Der neue Ruhe- und Unterstellraum wird am Samstag (11. 5.) feierlich eingeweiht. Direkt an der RadBahn gelegen bietet das Gebäude für Radfahrer eine schöne Möglichkeit zum Pausieren. Foto: Martina Hegemann

Der Startschuss für das neue, fünfeckige Gebäude gegenüber des Backhauses fiel im März vergangenen Jahres. Bis zum Herbst haben rund zehn bis zwölf ehrenamtliche Helfer, mit etwas Unterstützung von Fachkräften, den Ruhe- und Unterstellraum entstehen lassen. Über 1000 Stunden haben sie dafür geschuftet. „Es ist ein Raum entstanden, der zum Bahnhof und zum Backhaus passt“, sagt Gottheil. Möglich geworden ist das Projekt durch die Leader-Förderung, mit der 65 Prozent der Materialkosten gedeckt wurden. Die Sparkasse Westmünsterland bezuschusste das Vorhaben mit 3000 Euro, die Gemeinde beteiligte sich mit 1000 Euro aus dem Fördertopf für Vereine.

Die lebensgroße Marienstatue aus Baumberger Sandstein, die in dem neuen Raum nun ihr endgültiges Zuhause gefunden hat, ist in der Vergangenheit mehrfach umgezogen und wurde stark beschädigt. Zuletzt hat sie im Heimat- und Bürgerhaus Bahnhof Darfeld gestanden. Die Figur wurde von Grund auf restauriert, woran sich auch die Kirchengemeinde beteiligte. Da dieses Vorhaben nicht förderfähig gewesen sei, habe der Heimatverein die Kosten übernommen. Ihren endgültigen Platz hat sie nun in dem Ruhe- und Unterstellraum gefunden. Ein Gitter soll die Statue vor erneuter Beschädigung schützen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6598764?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947623%2F
Nachrichten-Ticker