Rosendahl
„Ein Meilenstein für die gemeindliche Flagge“

Darfeld (lsy). Das gute Gefühl ließ Bürgermeister Christoph Gottheil nicht im Stich. „Nachdem wir den Förderantrag eingereicht haben und es keine kritischen Rückfragen gegeben hat, dachte ich, dass es was werden könnte“, sagt Gottheil. Und tatsächlich: Das lange Daumendrücken war erfolgreich – die Gemeinde soll eine Förderung in Höhe von 1,616 Millionen Euro erhalten, mit der ein neues Gemeinschaftshaus am Sportplatz in Darfeld entstehen soll. Die Mittel werden aus dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ des Bundesbauministeriums zur Verfügung gestellt. Ein Neubau soll nicht nur die veralteten Umkleideräume von Turo Darfeld ersetzen, sondern es soll auch ein Gymnastikraum sowie ein Gemeinschaftsraum entstehen, der von verschiedenen Vereinen und Verbänden genutzt werden kann und soll.

Mittwoch, 17.07.2019, 18:10 Uhr aktualisiert: 17.07.2019, 19:45 Uhr
Rosendahl: „Ein Meilenstein für die gemeindliche Flagge“
Gegenüber des veralteten Umkleidegebäudes von Turo Darfeld soll ein gemeinschaftlich nutzbares Gebäude entstehen. Foto: Frank Wittenberg

„Das ist ein Meilenstein, den wir uns auf die gemeindliche Flagge schreiben können“, zeigt sich Bürgermeister Christoph Gottheil erleichtert. Das Thema Dorfgemeinschaftshaus sei damals im Zuge des IKEK (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) für alle drei Ortsteile aufgegriffen worden – und trägt für Darfeld nun Früchte. „Wir freuen uns natürlich, dass die Gemeinde die Förderung bekommen soll“, sagt Rolf Froning, Geschäftsführer von Turo Darfeld.

Das barrierefreie Gebäude am Eingang des Kunstrasenplatzes soll in drei Einheiten eingeteilt werden, die mit Zwischenräumen verbunden werden sollen. Damit der Förderantrag im Februar gestellt werden konnte, hat ein Architekturbüro bereits erste Planungen für einen etwaigen Bau entworfen. In jedem Fall soll das neue Gemeinschaftshaus einstöckig werden. „Es soll viele Nutzungen unter einem Dach geben“, blickt Gottheil in die Zukunft. So soll der Gemeinschaftsraum nicht nur als Sportheim für Turo dienen, „auch Versammlungen, Strickrunden oder Doppelkopfnachmittage können dort stattfinden“, zählt Gottheil als Beispiele auf. Die Gemeinde wartet nun den Förderbescheid formal ab und wird im nächsten Zuge den Bauantrag vorbereiten.

Mit der Förderung werden 90 Prozent der Gesamtkosten für das Gemeinschaftshaus gedeckt. „Besser hätte es für die Entwicklung von Darfeld nicht laufen können“, bringt es Markus Plogmaker, 2. Vorsitzender des Sportvereins, auf den Punkt.

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