Rosendahl
„Ein toller Einsatz des Ehrenamts“

Darfeld. „Ein tolles Ambiente, ein toller Einsatz des Ehrenamts. Ich bin begeistert.“ Das hat NRW-CDU-Generalsekretär Josef Hovenjürgen dem Heimatverein Darfeld am Mittwoch voller Überzeugung ins Gästebuch geschrieben.

Donnerstag, 15.08.2019, 11:56 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 13:32 Uhr
Rosendahl: „Ein toller Einsatz des Ehrenamts“
NRW-CDU-Generalsekretär Josef Hovenjürgen (5.v.l. im mittelblauen Sakko) machte im Rahmen der CDA-Sommertour Station am Bahnhof Darfeld. Er wurde dort von den Rosendahlern empfangen: (ab 3.v.r.) Ralf Steindorf, Martin Stauvermann, Hubertus Söller, Anneliese Haselkamp und Dorothea Roters. Die Begrüßung übernahm der CDA-Kreisvorsitzende Jan Willimzig (rechts neben dem Gast aus Düsseldorf). Fotos: Manuela Reher Foto: az

Der Politiker aus Düsseldorf, der in Haltern-Lavesum zu Hause ist, war auf Einladung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) nach Darfeld gekommen, um dort das Heimat- und Bürgerhaus Bahnhof Darfeld mit Backhaus, Generationenpark und Ruhe- und Schutzraum sowie das Wasserschloss Darfeld zu besichtigen.

Der Rosendahler Christdemokrat Ralf Steindorf vom CDA-Vorstand des Kreisverbandes hatte den Termin mit Hovenjürgen beim evangelischen Kirchentag in Dortmund, wo er gemeinsam mit dem CDU-Generalsekretär gekocht hatte, ausgemacht.

CDA-Sommertour 2019

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Hovenjürgen bekundete am Mittwoch, dass dies sein erster Besuch in Rosendahl sei. Der Kreis Coesfeld liege ihm seit langem am Herzen, habe er doch bereits 2006 den Vorschlag gemacht, seine Heimatstadt Haltern am See wieder in den Kreis Coesfeld aufzunehmen. Leider sei die Anregung nicht in die Tat umgesetzt worden. Fußballerisch seien Haltern und der Kreis Coesfeld allerdings über den Verein DJK Lavesum verbunden.

Martin Stauvermann vom Heimatverein, der dem Gast und den übrigen Teilnehmern der CDA-Sommertour den Bahnhof und das Umfeld zeigte, hob hervor, dass der Bahnhof damals an der Bahnlinie zwischen Ruhrgebiet und Emsland gelegen habe und bis in die sechziger Jahre hinein auch ein wichtiger Viehumschlagplatz gewesen sei.

Im Jahre 1984 habe in Darfeld der letzte Zug gehalten. Von 1989 bis 1991 sei das Gebäude aufwändig restauriert worden. Allein für das Entfernen der alten Fugen seien 3000 Arbeitsstunden aufgewandt worden. Für die Entsorgung des Bauschutts, hauptsächlich bestehend aus Elementen des sogenannten „Siebziger-Jahre-Barocks“, seien 15 000 Mark fällig geworden. Hovenjürgen lobte das ehrenamtliche Engagement des Heimatvereins Darfeld, der laut Stauvermann aktuell 230 Mitglieder hat. Dazu würden nochmal 40 vor allem jüngere Helfer gehören.

„Heimat ist also auch etwas für die jüngere Generation“, resümierte Josef Hovenjürgen und nahm auch Kenntnis vom CDA-Sozialpreis, den der Heimatverein vor drei Jahren für seine Verdienste erhalten hat. „Hut ab, was die Darfelder hier mit ihren 2800 Einwohnern geschaffen haben“, zeigte sich der Gast aus Düsseldorf beeindruckt.

Auch CDA-Kreisvorsitzender Jan Willimzig, Karl Schiewerling vom Vorstand der CDA Deutschland, CDU-Landtagsabgeordneter Wilhelm Korth und die stellvertretende Landrätin Anneliese Haselkamp zeigten sich vom Darfelder Schmuckstück begeistert. Dorothea Roters, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters der Gemeinde Rosendahl, erläuterte dem Gast, wie die Räume des Bahnhofs früher genutzt worden waren. So habe es für die Fahrgäste erster und zweiter Klasse verschiedene Wartebereiche gegeben.

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