Rosendahl
Kapelle wird zum mystischen Ort

Darfeld/Höpingen. „Das war ein richtiges Highlight“, war die einhellige Meinung der Besucher des Konzertes in der St.-Anna-Kapelle in Höpingen. Standing Ovations und Bravo-Rufe erfüllten daher die voll besetzte und ausverkaufte Kapelle am Ende des ersten Konzertes im Rahmen der Reihe mommenta Münsterland, die Konzerte an außergewöhnlichen Orten anbietet.

Montag, 16.09.2019, 11:56 Uhr
Rosendahl: Kapelle wird zum mystischen Ort
Mit einem ungewöhnlichen Zusammenspiel von Blockflöte und Streichinstrumenten erzeugte das Musiker-Duo Anna Stegmann und Jorge Jiménez eine ganz besondere Atmosphäre in der Höpinger St.-Anna-Kapelle. Foto: Martina Hegemann

Anna Stegmann und Jorge Jiménez eröffneten diese Konzertreihe der GWK-Gesellschaft zur Förderung der Westfälische Kulturarbeit e.V. aus Münster. Mit ihrem Programm „Lunaris“ verzauberten sie die Zuhörer mit ihrer ungewöhnlichen und selten zu sehenden Kombination von verschiedenen Blockflöten und Streichinstrumenten, darunter Barockvioline und Fidel.

Die St.-Anna-Kapelle wurde zum mystischen Ort, nicht nur weil passend zum Thema Mond („Lunaris“) auch Vollmond war. In vier Sets kombinierten die Künstler sowohl moderne als auch mittelalterliche Stücke mit Werken der Renaissance- oder Barockmusik, verbunden durch die von Jorge Jiménez eigens dazu programmierten Soundscapes, und schafften auf diese Weise eine ganz eigene Atmosphäre.

Im Wechsel von Duett und Solodarbietungen präsentierten die beiden Topmusiker ihr Können und ließen die einzelnen Mondphasen musikalisch entstehen. Dazu, so Anna Stegmann, hatten sie die einzelnen Werke durch eigene Arrangements und improvisierte Teile für dieses ungewöhnliche Zusammenspiel von Blockflöte und Streichinstrumenten zu einem runden Programm zugeschnitten und bearbeitet. „Ich wusste gar nicht, dass es hier einen so schönen Ort gibt“, zeigte sich ein Besucher aus Münster bereits in der Pause begeistert und lobte auch die Akustik der Kapelle.

Am Ende des Konzertes bedankte sich Dr. Susanne Schulte, Geschäftsführerin der GWK, bei der Bürgerstiftung Rosendahl, die die Kapelle als Konzertort vorgeschlagen hatte und die Besucher stimmten ihr durch donnernden Applaus zu. „Schon bei der ersten Besichtigung wusste ich, das ist der passende Ort für dieses Konzert“, lächelte sie und freute sich, dass dies auch von den Konzertbesuchern so empfunden wurde.

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