Rosendahl
Unterwegs mit Schrecken und Schreien

Darfeld. Gleich zu Beginn stürmten kleine Gespenster, Skelette, Hexen und andere gruselige Gestalten das Gelände des Kolpingtreffs an der Vechte. Empfangen wurden sie am Eingang eines Schlosses vom Sensenmann, dann folgte der Weg durch einen verwunschenen Friedhof, bevor es in das Labyrinth ging.

Samstag, 02.11.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 02.11.2019, 11:02 Uhr
Rosendahl: Unterwegs mit Schrecken und Schreien
Am Eingang steht der vom Nebel umhüllte Sensenmann: Fae, Daya, Eileen und Flora sind aber selbst auch nicht gerade harmlos anzusehen. Da leuchten die Teufelshörner und das Blut fließt in Strömen. Fotos: heg Foto: az

„Es ist Wahnsinn, was die hier auf die Bühne gestellt haben“, meinte Frank Stegemann, der als einer der Ordner am Eingang den Gruselwilligen den Weg wies. Die Geschichte des Labyrinths drehte sich um den Herzog von Darvelde, der, wie sollte es an so einem Abend auch anders sein, gewaltsam zu Tode gekommen war. In jeder dunklen Ecke der Gänge erwartete die Mutigen ein Erschrecker. In den Kammern, die detailreich dekoriert waren, ergänzte gekonnte Schauspielkunst die Geschichte des Labyrinths.

Und immer wieder eine Aufgabe, um weiter durchs Labyrinth zu kommen. Also nicht nur Grusel, sondern auch Elemente des Konzeptes Escape-Room kamen zum Einsatz, eine gelungene Kombination. Schon die Eltern, die ihre Sprösslinge in der entschärften Version begleiteten, waren voll des Lobes.

Gut 180 Kinder gruselten sich durch das Labyrinth. „Es war eine coole Geschichte mit Rätseln und super kreativ“, war Fae (11 Jahre) begeistert. „Gruselig und trotzdem lustig“, waren sich auch ihre Freundinnen Daya (9), Eileen (11) und Flora (11) einig. Und der Ansturm auf die Gänsehaut setzte sich auch bei der Erwachsenenversion fort. Da wurde bezüglich des Gruselfaktors noch kräftig nachgelegt. Und deshalb hallten auch Schreie aus dem Wald, die nicht von einer Schauspielerin stammten. Das wollten sich circa 220 Erwachsene nicht entgehen lassen. Das bestätigte auch Barbara Schenkel: „Toll, was die hier auf die Beine gestellt haben. Das wollte ich mir auf jeden Fall ansehen.“ Und nach dem Rundgang lobte sie die tolle Schauspielerleistung.

Strahlende Gesichter gab es natürlich auch bei den Organisatoren und ihren 70 Helfern. Darunter Patrick Stippel, der mit Licht und Nebel den ganzen Abend für die richtige schaurige Stimmung sorgte. „Wir freuen uns riesig“, meinte nicht nur Daniel Schubert und ergänzte: „Mit diesem Andrang haben wir nicht gerechnet.“ Die lang geplante Idee und das Konzept des 1. Darfelder Grusellabyrinths von Daniel Schubert und Hans Driemer ist voll aufgegangen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7038005?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947623%2F
Nachrichten-Ticker